Vergessene Soldatinnen und Blackbox Bundeswehr
Shownotes
Woop! Woop! Zuerst spreche ich mit der Historikerin Karen Hagemann, James G. Kenan Distinguished Professor an der University of North Carolina at Chapel Hill, über ihr monumentales Werk „Vergessene Soldatinnen. Frauen im Militär und in den Kriegen Europas seit 1600" (Suhrkamp, 2026). Kriege werden meist von Männern angezettelt — aber ohne Frauen können sie nicht geführt werden. Das war schon immer so. Trosserinnen, Krankenpflegerinnen, Flakhelferinnen, Kämpferinnen — Frauen waren über Jahrhunderte aktiv am Kriegsgeschehen beteiligt, und doch erinnert sie kaum jemand. Hagemann schließt mit diesem Opus Magnum eine riesige Gedächtnislücke: Anhand unzähliger Selbst- und Fremdzeugnisse macht sie die weiblichen Kriegserfahrungen lebendig — und fragt, warum es über alle Länder- und Systemgrenzen hinweg nie gelungen ist, ihre aktive Rolle angemessen zu erinnern. Ein Standardwerk.
Dann kommt Achim Wohlgethan, Ex-Fallschirmjäger, Afghanistan-Veteran und Insider des Deutschen Bundeswehrverbandes, mit seinem Buch „Blackbox Bundeswehr. Die 100-Milliarden-Illusion — Was unsere Truppe jetzt wirklich braucht" (Econ, 2023). Die Zeitenwende ist ausgerufen — aber in der Truppe angekommen ist sie nicht. Wohlgethan kennt die Sorgen der Soldatinnen und Soldaten aus erster Hand: kaputte Ausrüstung, dysfunktionale Beschaffung, Versagen bei der Nachwuchsgewinnung, katastrophaler Umgang mit Veteranen. 100 Milliarden sind ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn das System dahinter nicht funktioniert. Ein schonungsloser Insiderbericht — und eine konstruktive To-do-Liste für die Politik.
Zwei Bücher, ein roter Faden: Was schuldet eine Gesellschaft denen, die für sie kämpfen — gestern und heute?
Enjoy!^^
Intro/Trenner/Outro: Joscha
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Empfehlungen:
Karen Hagemann: Vergessene Soldatinnen - Frauen im Militär und in den Kriegen Europas seit 1600
Achim Wohlgethan, Martin Specht: Blackbox Bundeswehr - Die 100-Milliarden-Illusion – Was unsere Truppe jetzt wirklich braucht Der Podcast ist kostenlos. Du kannst Episoden anhören, herunterladen oder abonnieren. Ich mache alles in meiner Freizeit, kostenlos für Euch. Ich nerve Euch außerdem nicht mit bezahlter Werbung oder Sponsoring.
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00:00:18: Jenny hier, ich bin im Urlaub.
00:00:24: In Japan wenn ihr diese Folge hört und deswegen gibt es nichts an Monolog was irgendwie der aktuellen tagespolitischen Entwicklung entspricht.
00:00:35: aber ich bringe euch trotzdem eine neue Folge auf die Ohren!
00:00:41: Ich hoffe ihr habt mit der heutigen sehr viel Spaß mit meinen Gästen.
00:00:45: und ja wenn ihr den Podcast unterstützen wollt Wisst ihr ja wie es geht?
00:00:50: Papers, Steady Überweisung findet ihr alles in den Show-Notes.
00:00:53: Noch besser sind natürlich wenn ihr die Folgen liked weiterempfehlt mir Feedback gibt im Podcatcher eure Wahl eine wunderschöne Bewertung abgibt würde mich sehr freuen.
00:01:06: und jetzt genieße ich mal diesen gloriosen Urlaub von dem ich gar nicht weiß wieso ich so verrückt war überhaupt so lange nach Japan zu fliegen.
00:01:16: aber Ich werde es einfach genießen und ich hoffe ihr genießt meine Podcastfolge in der Zeit.
00:01:25: Wir hören uns
00:01:26: bis bald!
00:01:52: Und das Buch ist für forty- acht Euro dort auch in analoge Form zu entstehen.
00:02:04: Alles dazu findet ihr natürlich in den Shownutz und es freut mich sehr, Frau Hagemann dass das hier und heute klappt und dass wir mal über vergessene Soldatinnen sprechen.
00:02:15: Es ist ja auch ein Thema das sehr aktuell ist um die Frage der Zeitenwende und welche Rolle vielleicht auch Frauen zukünftig im deutschen Militär einnehmen sollen und wollen.
00:02:28: Aber dazu kommen wir gleich.
00:02:29: Frau Hagemann, sagen Sie mir doch erst mal und meinen Hörern und Höreren wer ist Karen Hagemmann?
00:02:34: Und wenn
00:02:35: ja wie viele!
00:02:36: Erstmal schönen guten Nachmittag und ich danke mich herzlich für die Einladung zu diesem Gespräch.
00:02:44: Ja mein Name ist Karen Haagemann.
00:02:46: Ich war von zwei tausendundfünf bis zweitausend sechsundzwanzig.
00:02:51: James G. Cannon Distinguished Professor of History Und Junk-Professor of Peace, War and Defense.
00:02:57: Langer Titel, typisch amerikanisch an der University of North Carolina in Chapel Hill.
00:03:03: In North Carolina.
00:03:04: Norman S. Omen.
00:03:05: Ich bin Historikerin und habe in den späten siebziger Jahren angefangen mich mit der Geschichte, Sozialgeschichte, Politik-Geschichte, Kulturgeschichte zu befassen.
00:03:20: Und hab eigentlich schon von Anfang an die Geschlechterperspektive als eine Dimension einzubeziehen versucht zusammen mit anderen Perspektiven wie sozialen Differenzen, nationalen Differenzen, regionalen Difahrenzen, ethnischen Differenzien und habe mich seit Anfang der Neunzigerjahre als eine der Ersten in der Bundesrepublik, International oder im Wiedervereinigten Deutschland mit dem Thema Militärkrieg und Geschlecht befasst.
00:03:48: Ich hab angefangen schwerpunktmäßig mit Bild-, Militärekriech- und Männlichkeit zu beschäftigen und hab dazu auch ein dickes Buch geschrieben mit einem Schwerpunkt auf den napoleonischen Kriegen Und habe im Zuge dieser Forschung dann gesehen, was ich nicht wusste am Anfang.
00:04:10: Wie viele Frauen es eigentlich militär schon sehr früh gehabt und hab mich gefragt warum die denn vergessen wurden?
00:04:19: Warum die nicht erwähnt worden?
00:04:21: Warum sie nicht erforscht
00:04:22: worden?
00:04:24: Wir haben ja aktuell eine Zeit wo andere Menschen wie Pete Hector als Kriegsminister So den Eindruck vermitteln, dass sie nicht nur Minderheiten sondern natürlich auch Frauen irgendwie sichtbar aus dem Militär wieder zurückgedrängt werden sollen.
00:04:45: Beziehungsweise es wird behauptet die Positionen die sie erreicht haben sind nur weil man sie aufgrund ihres Geschlechts bevorzugt hat.
00:04:57: und gleichzeitig nehme ich so wahr Unter anderem auch bei TikTok, Twitter und sonst wo.
00:05:04: Dass eher misogene Männer in der aktuellen Debatte auch darum ob Frauen zur Werbpflicht herangezogen werden immer sagen na ihr wolltet doch Gleichberechtigung!
00:05:16: Und ihr seid doch feministin.
00:05:18: warum seid ihr denn da dagegen?
00:05:20: Wie passt dann diese Kommunikation zusammen?
00:05:23: indem man auf der einen Seite Männer in mächtigen Positionen hat die einem das Gefühl geben, also eigentlich sind Frauen im Militär nicht willkommen und auf der anderen Seite kommen Männer auch von der gleichen Seite, die sagen naja das wolltet ihr doch so.
00:05:36: Warum wählt ihr
00:05:37: euch denn jetzt?
00:05:39: Ich glaube, das sind nicht unbedingt die gleichen Männer und Frauen.
00:05:42: Die da an der Diskussion diese Positionen vertreten.
00:05:46: in der USA ist es eindeutig dass die republikanische Regierung, die eine rechtspopulistische rechtsextreme Regierung ist ein extrem konservatives Geschlechterbild verfeucht was Männer als aggressive Krieger und Frauen als Hausfrauen und Mütter sieht, die möglichst viele weiße Kinder bekommen sollen Und ich habe mir dieses Buch von Pete Hedgeset Wo Against Warriors, also der Krieg gegen den Krieger besorgt und es ist eine erschreckende Lektüre.
00:06:19: Es ist ein wirklich extrem traditionelles Geschlechterbild und diesem Geschlechterbild und dem politischen Ansatz entspricht der Kampf gegen jede Form von Diversität in den amerikanischen Streitkräften.
00:06:33: Hedset hat schon auf seiner ersten ersten Meeting der engsten Mitarbeiter in Pentagon schon die Position vertreten, dass man einen Zerfall der amerikanischen Streitkräfte durch die Diversitätspolitik also die Diversity Equity and Inclusion Politics beobachten könnte und hat als eine der ersten Maßnahmen den oberbefehltshaber, den afroamerikanischen Oberbefehlshaber.
00:07:03: Der amerikanische Streitkäste entlassen und auch die erste Navy-Generalen entlassen.
00:07:11: Eine Frau, eine weiße Frau und hat entsprechend dann Schritt für Schritt Maßnahmen ergriffen um jede Form von Diversitypolitik abzubauen bis hin zu letzt im August dem Beschluss, dass jetzt alle Militärangehörigen über dreißigend Testosterontest machen sollen um ihre Aggressivität sicherzustellen und gegebenenfalls würden sie dann eben Ersatztestosteron kriegen werden.
00:07:43: Ja.
00:07:43: Und diese Politik, die sie verfolgen ist wirklich erschreckend und sie versucht das amerikanische Kriegsministerium – wie Sie sich ja selber nennen – Neujahrdings, versucht diese Politik auch in der NATO durchzusetzen.
00:07:59: Das Problem in der Nato wenn man jetzt Europa sich anguckt ist etwas komplexer angesichts der Zeitenwende und des Angriffs von Putin und von Russland auf die Ukraine im Februar.
00:08:17: Und da spürte ich sogar, also ich denke, da bin ich mir einig mit der absoluten Mehrheit der Sicherheitsexperten und Expertinnen ist es notwendig dass die EU auch die europäischen NATO Streitkräfte ihre Politik überdenken Und wirklich auch verstärkt die eigene Sicherheit und den eigenen Schutz in die Hände nehmen.
00:08:38: Das heißt, dass man eine stärkere Aufrüstung betreiben muss.
00:08:43: Man kann sich mit diesen kleinen Streitkräften gegen Russland im Falle eines Angriffs nicht wehren.
00:08:49: Vor allem muss man sich entsprechend gegen eine Hybridekriegführung vorbereiten.
00:08:55: Wie gefährlich das ist zeigen ja die Vorfälle in Leipzig und anderswo, dass etwas ist was wirklich läuft.
00:09:01: Die Frage in diesem Zusammenhang ist, wie können wir die Zahl der Soldaten und Soldatinnen vergrößern?
00:09:06: Und da sind die Frauen als eine militärische Reserve.
00:09:11: sozusagen werden intensiv diskutiert.
00:09:14: Und wobei diese Diskussion schon länger geht.
00:09:20: Das ist hoch kompliziert.
00:09:23: Sie haben mir sozusagen am Ende... Ich diskutiere das am Ende meines Buches, sie fangen damit an.
00:09:29: aber okay und da stehen eigentlich zwei Gruppen von Forscherinnen sich gegenüber die einsagen gemäß der Women Peace and Security Agenda im Jahr zweitausend von der UN beschlossen wurde und dann auch von der NATO übernommen wurde dass Frauen stärker in alle Entscheidungen von internationaler Politik auf der internationalen und nationalen Ebene einbezogen werden müssen.
00:09:57: Und das auch ihr Anteil in den Streitkräften deutlich vergrößert wird muss, natürlich auch in den UN-Peacekeeping-Streitkräfte um dafür zu sorgen, dass Frauen und Kinder und Zivilbeschwöckerung entsp... stärker geschützt werden, dass sie nicht so stark angriffen ausgesetzt werden und sich insgesamt auch für eine friedenserhaltende Politik einzusetzen.
00:10:21: Das hat partiell mit der Vorstellung bei Einigen zu tun das nur wenn Frauen gleichberechtigten Zugang zu Streitkräften und auch zu allen Einsatzbereichen in den Streitkäften haben Also dass das die Voraussetzung für eine wirkliche Gleichstellung ist.
00:10:39: Andere, unter anderem sind hier ENLO, einer der führenden internationalen Expertinnen, argumentieren, dass das Militär ... eine per se patriarchalische Institution ist, die auf einem archätypischen Geschlechterkonstrukt beruht.
00:10:57: Was davon ausgeht dass Männer die Krieger sind und als Kriege sozusagen die Aufgabe haben Frauen und Kinder und Heimat zu verteidigen und dadurch in der Geschlechtherarchie hergestellt wird und das diese Funktionen als Genderproduzent so wichtig und zentral ist, da es keine Chance besteht selbst bei so einem kleinen Anteil wie wir ihn jetzt haben, das Militär frauenfreundlicher oder demokratischer zu gestalten.
00:11:25: Das heißt es sind zwei verschiedene Positionen die beide wollen also sozusagen sich für Friedeneinsätze und für Demokratie, für gesellschaftliche Offenheit.
00:11:32: aber die Frage ist was ist die beste Strategie?
00:11:35: Und dann kommen da noch die Rechten auch in Deutschland Und was die dann in dieser Frage wollen, ist nicht so ganz klar.
00:11:42: Ja also ob sie wirklich wollen dass Frauen in die Bundeswehr kommen?
00:11:47: Das wage ich zu bezweifeln.
00:11:48: weil also genau dieses wirklich sehr extrem wenn man sich das AfD-Programm anguckt.
00:11:53: Extrem konservative Frauenbild von Headset teilen ja und ich glaube das es mir eine rhetorische Politik der Provokation weil Gender geschlechter Perspektiven werden gerade von Rechten hier in anderen Ländern benutzt, um ideologisch-politisch zu punkten und die wirklichen Intention unserer Forschung.
00:12:18: Und eine geschlechtergerechten Politik werden vollkommen ignoriert und überhaupt nicht verblendet und verstellt war also präsentiert.
00:12:28: Ich habe das zum Anfang genommen vielleicht komme ich dann am Ende noch mal darauf zurück weil die erste Frage die sich mir bei der Lektüre aufgedrängt hat Ist natürlich Krieg ohne Frauen überhaupt möglich?
00:12:42: Nein.
00:12:44: Das ist absolut unmöglich.
00:12:46: und auch wenn sozusagen wir eine Rhetorik haben, wo gesagt wird die Männer sind, die Krieger und Beschützten, die Frauen und Kinder und die Heimat... Die historische Forschung – ich bin ja Historikerin!
00:12:56: Ich bin keine Politikwissenschaftlerin aus guten Gründen….
00:13:00: Die historischen Forschung zeigt dass Frauen immer Und die Zivilbevölkerung immer von allen Kriegen betroffen war und ohne deren Unterstützung in der einen oder anderen Form.
00:13:10: Das hat sich natürlich über die Jahrhunderte verändert, Kriege- und Kriegführung gar nicht möglich war.
00:13:16: Ja?
00:13:16: Das fängt mit der Finanzierung von Kriegen an!
00:13:19: Die sind immer schon auch durch die Zivilbevögerung überwiegend finanziert worden.
00:13:24: Und das ist genau ja auch die Frage meines Buches.
00:13:28: Ich habe das Buch geschrieben um aus diesem die Lämmer dieser verschiedenen kontroversen Position herauszukommen und wirklich historisch zu gucken, was war.
00:13:40: Wie waren Frauen einbezogen in Militär- und Krieg?
00:13:44: In welchen Formen waren sie einbezogen?
00:13:47: Und ich möchte auch wegkommen von dieser Perspektive von Frauen als Opfern!
00:13:52: Natürlich sind Frauen heute auch in der großen Zahl Opfer von Kriegen, auch Kinder und Zivilisten.
00:13:58: Aber wir haben eine nicht unerhebliche Zahl, das hängt immer vom Konflikt ab und dem Kontext von Frauen die beteiligt waren an den Kriegen innerhalb des Militärs, also beispielsweise im Nationalsozialismus als Rotkreuzschwestern oder Etappenhelferinnen die rassistische Politik eines Vernichtungskrieges im Osten voll unterstützt haben und auch nach dem Krieg zum Teil noch diese Position schamlos weiter vertreten haben.
00:14:28: Wir können auch über Klonialkriege reden, ja?
00:14:31: Die weißen Frauen, selbst die Frauen in der bürgerlichen Frauenbewegung, selbst Frauen, die Frauenstimmrecht unterstützt und in der Frauen-Stimmrechtsbewegung aktiv waren, waren gleichzeitig auch Unterstützerinnen häufig dieser kolonialen, imperialen Politik die mit wirklich Vernichtungskriegen in den Kolonien einhergehen.
00:14:52: Ich möchte das aufbrechen dieses Bild von Frauen nur als Opfer und wirklich die gesamte Spannenbreite von Frauentätigkeiten innerhalb des Militärs und in den Kriegen aufzeigen.
00:15:06: Ja, das Tolle dabei ist ja auch.
00:15:08: Es ist ja im Prinzip ein Buch über die Geschichte von den letzten vierhundert Jahren vor allem aber auch in den kriegerischen Auseinandersetzungen in Europa beziehungsweise sich von Europa ausgegangen sind Sie haben ja gerade die Kolonialzeit auch erwähnt nimmt auf einen ganz großen Teil natürlich in diesem Buch ein und da werden auch die verschiedenen Rollen der verschiedenen socioökonomischen Erstellungen der Frauen in diesen Konflikten aufgearbeitet.
00:15:37: Also angefangen vom dreißigjährigen Krieg den Markethänderinnen, aber auch den Ehefrauen des höheren Adels die bei dem Dreißigährigen Kriegt dann als generelle gekämpft haben bis hin zu den Krankenschwestern und Ärztinnen über die verschiedenen Konflikte hinweg aber auch Soldatinnen die in Männerkleidung versteckt als Soldaten dann gekämpft haben.
00:16:01: Und das sind ja halt verschiedene Rollen, aber gleichzeitig sieht man immer wieder dass die Frauen in diesen Konflikten dann aktiv sind auch immer ein Spiegelbild der jeweiligen Gesellschafts sind.
00:16:16: also insofern erfüllen sie sozusagen in ihrer Rolle das was die Gesellschaft im Prinzip von ihnen erwartet in dieser
00:16:24: Rolle teilweise.
00:16:28: Grundsätzlich sind natürlich die Form des Militäres, die Organisation der Streitkräfte und die Formen der Kriegführung immer zeitspezifisch.
00:16:38: Und hängen darüber hinaus noch von der jeweiligen Form der Kriegsführung ab.
00:16:43: Es macht einen Unterschied ob wir ein Kolonialkriech haben wo eine kleine Gruppe weißer Kolonialsoldaten nach Afrika geht erobern oder ob wenn Nationalkrieg im neunzehnten Jahrhundert beispielsweise deutsch-französischen Kriegsachzehn, siebzig, einundsiebzig haben.
00:17:04: Wo eben mit einer allgemeinen Wehrpflicht riesige Zahlen von Männern verschiedener sozialer Gruppen auch mobilisiert werden und das betrifft dann auch diese jeweilige Form der Organisation des Militäres Auch die Art und Weise, wie Frauen dann jeweils einbezogen werden.
00:17:25: Und das verändert sich über die vierhundert Jahre also massiv ungekehrt aber auch natürlich die Geschlechterbilder.
00:17:34: Die Vorstellung von sozialer Ordnung, von sozialen Hierarchien in der Gesellschaft von Krieg und Frieden beeinflussen auch die Praktiken im Militär.
00:17:45: Nur was ich nach meinen langjährigen Studien für dieses Buch zu meinem eigenen Erstaunen festgestellt habe, wenn es eine militärische Notlage gab und die Militärführung oder die Staatsführung Personal brauchten.
00:18:03: Dann waren auf einmal alle Geschlechterrhetoriken, Ideologien, Politikern der Vorkriegszeit wurden vergessen und man hat Frauen mobilisiert und hat Frauen genutzt.
00:18:15: Solange diese außerordentliche Das ist immer so ein Begriff in der Zeit.
00:18:20: Ausnahmesituation, Notsituation des Krieges da war.
00:18:24: War aber immer klar nur solange die Notsituation bestand und wenn das dann vorbei ist, dann geht ihr wieder nach Hause.
00:18:32: Das zeigt sich natürlich ganz besonders deutlich im zwanzigsten Jahrhundert, dem Ersten und Zweiten Weltkrieg.
00:18:38: Aber tendenziell haben wir das gleiche Muster auch vorher.
00:18:42: Also solange uns so weit Frauen benötigt wurden im Militär, wurden sie auch zugelassen eingesetzt und zum Teil auch rekrutiert in dem Moment wo Kriegs- und Konflikt vorbei war, wurden Sie nach Hause geschickt und auch in der Regel vergessen.
00:18:58: Was ich mich auch immer frage ist, wie sind wir hier eigentlich gelandet?
00:19:02: Und ich habe ja gerade erwähnt, das Buch beginnt praktisch mit dem Dreißigere Krieg.
00:19:07: Der Sechzehnundachtachzehn als Religionskonflikt begann und sich zu einem Kampf um die Hegemonie im heiligen römischen Reich in Europa ausweitete und mit den westfälischen Frieden dann endete.
00:19:23: Hat die Rolle von Frauen in diesem Krieg die Rolle von Frauen im Militär grundsätzlich nachhaltig geprägt.
00:19:29: Und vielleicht können Sie mal kurz darauf eingehen, welche Aufgaben Frauen vor allem in den Söldner-Heeren hatten.
00:19:35: Je nach socioakonomischen Status
00:19:36: natürlich.
00:19:37: Ich fange mal mit den Unterschichtspfrauen an weil das die große Masse in den Süldner Heeren waren, die im Tross mitgezogen haben.
00:19:45: Söldenheere war ein Heere wo militärische Kriegsunternehmer Soldaten einkauften professionelle Soldaten für die Dauer eines Kriegs zuges.
00:19:56: Das heißt... Diese Männer zogen unter einem Herführer mit, kämpften.
00:20:03: Kommt zum Teil wechselten sie dann auch je nach militärischer Lage den Arbeitgeber sozusagen.
00:20:11: und diese Söldner-Häre muss man sich so vorstellen dass die Hälfte waren Soldaten und die andere Hälfe war Tross Und der Tross erreichte die gleiche Größe wie die Soldaten.
00:20:25: Diese gesamten Streitkräfte, diese Armeen, das waren ja Landstreitkräften, die zogen wie mobile Städte während des dreißigjährigen Krieges über den europäischen Kontinent von einem Kriegsschauplatz zum Nächsten, waren größer... Also die meisten Städte der Zeit, das muss man sich einfach mal so versuchen vorzustellen.
00:20:46: Das heißt sie mussten auch rumziehen weil wenn sie zu lange an einem Ort blieben dann haben sie alles gegessen, alles genommen, alles benutzt und nichts mehr übrig gelassen d.h.
00:20:55: Sie konnten sich nicht mehr ernähren.
00:20:59: In diesen Heeren haben Frauen alles gemacht, was für die Reproduktion und logistik und die Krankenpflege wichtig war.
00:21:08: Das heißt sie haben gewaschen, sie haben gekocht, jede Krankenpflegetätigkeit übernommen aber sie waren auch zuständig für den Auf- und Abbau des Lagers mit natürlich den Männern.
00:21:20: auch Sie mussten das Gepäck tragen, wurden eingesetzt für das Schanzen Aufbau von Befestigungsanlagen, also eine wichtige Form dieser Kriegführung waren Belagerungen.
00:21:32: Das heißt man hat die haben mitgeholfen die Besagerungs- oder die Verteidigung Anlagen mitzubauen und das war ein schwere beschwere körperliche Arbeiten.
00:21:40: Ein Kollege für mir der sich schon früher mit frühen eurzeitlichen Herren nicht so sehr mit der Geschlechterperspektive aber durchaus also mit Blick dafür beschäftigt hat kam zu dem Ergebnis dass und ich meine Arbeit bestätigt Ohne Frauen wären früh neuzartige Herren nicht in der Lage gewesen, Kriegszuführen.
00:21:59: Für die Frauen selber war das kein emanzipativer Akt.
00:22:04: Das waren einfache Frauen aus den Unterschichten, Dienstmägte, Tagelöhnerinnen oder häufig auch Töchter schon von Soldaten oder Ehefrauen, die dann mitzogen.
00:22:17: Für sie war verheiratet oder nicht die Gemeinschaft... mit einem Soldaten in dieser kriegerischen Zeit eine Form des Überlebens.
00:22:27: Es war eine Notgemeinschaft, die der sollt und die Beute des Mannes... Und die Frau war... Eine Aufgabe habe ich vergessen, war das Beuten!
00:22:38: Ja?
00:22:38: Die Frau hat mitgeholfen nach der Schlacht, das Schlachtfeld zu plündern und hat gesammelt verkauft ja und benutzt.
00:22:46: Und diese Arbeits- und Beutegemeinschaft, also die Einkünfte von beiden durch die Kriegsarbeit und durch die Lohnarbeit – die Frauen haben auch für andere, für Offiziere und für andere Kameraden gearbeitet – haben sie gemeinsam überleben können.
00:23:04: Und nur so haben sie gemeinsam überleben können.
00:23:06: Die Alternative wäre für diese Frauen gewesen, gerade wenn sie also nicht aus einer Soldatenfamilie kamen, wären Betteln gewesen oder Prostitution.
00:23:16: und wenn man sich anguckt was hatten die für Möglichkeiten in der Gesellschaft dann ist das für die eine logische eine relativ logische Konsequenz gewesen, die Sinnmachte sich sozusagen in einer Soldatenpartnerschaft zu begeben.
00:23:32: Und weil das so viel Sinn machte... Selbst dann, als die Söldnerheere im Zuge der Staatenbildung sich zu stehenden Heeren umgewandelt wurden.
00:23:44: Das heißt also, dass die Fürsten und Monarchen die Heere selber finanziert aufgebaut, rekrutiert haben und unterhalten haben.
00:23:54: D. h., die Soldaten waren nicht mehr Angestellte Beschäftigte eines Kriegsunternehmers sondern des Monarchens.
00:24:03: Diese Praxis ist von den Soldatenpartnerschaften fortgeführt worden, von Mann und Frau.
00:24:08: Egal ob sie verheiratet waren oder nicht.
00:24:10: Und das war der Grund warum auch noch im letzten Jahrhundert es so schwer war für Militärführer Diese Paare auseinander zu brechen und dafür zu sorgen, dass diese Frauen zu Hause blieben.
00:24:28: Denn was hatten die Zuhause wenn der Mann in den Kriegszug?
00:24:31: Sie wurden nicht unterstützt sie hatten keine Pensionen sie mussten arbeiten sie bestenfalls hatten sie eine Chance im Abendhaus zu landen.
00:24:38: das war aber mehr ein Gefängnis als also sozusagen eine wohltätige Institution.
00:24:43: häufig haben sie gebettelt und wenn sie Kinder hatten haben sie die Kinder.
00:24:48: Wenn es dann weisenhäuser, militärweisenhäuse gab konnten sie die weggeben.
00:24:52: Aber das war nicht wirklich auch eine attraktive Alternative.
00:24:55: Deshalb ist es so wichtig sich klarzumachen was sozusagen der jeweilige historische Kontext ist aus dem Sie kommen.
00:25:03: Für Offiziers- und Generalsfrauen war das natürlich was ganz anderes.
00:25:07: Ich habe mir für den Dreißigjährigen Krieg die Geschichte der Ehefrau von dem schwedischen Militärherführer Vrangel angeguckt, Anna Maria Haugwitz.
00:25:19: Ja, die kommt aus einer aduligen Familie ist sozusagen im Adler Groß in einer militärischen Familie groß geworden und gehörte zudem
00:25:27: Hofstaat,
00:25:28: den militärischen Hofstaats der auch mit der Armee sozusagen von Ort zu Ort sucht.
00:25:34: Nur die haben nicht irgendwo in Erdlöchern gehaust oder haben sich eine Laubhütte gebaut oder irgendwas besetzt und die haben dann wirklich ein Schlossstandes gemäß besetzt ja?
00:25:44: Und haben Hofstaaten gehabt und haben Bedienstete gehabt und wenn sie dann schwanger wurde – Sie hatte auch sehr viele Kinder wie es damals üblich war – dann konnte zurückbegleitet werden zu einem der vielen Schlösser, die dem Wrangel dann gehörten.
00:26:00: Das heißt das war eine ganz andere Form der Kriegserfahrung.
00:26:05: Diese Frauen waren aber auch wichtig für den Herrführer weil sie repräsentierten.
00:26:13: durch ihr Auftreten durch den Glanz des des militärischen Hofstaates durch den Feldherrenhof repräsentierten sie die Macht und den Reichtum.
00:26:26: Das heißt, diese Frauen hatten mehr repräsentative Aufgaben und verwahlte organisatorische Beaufsichtigung der Hilfskräfte aber trotzdem hatten sie eine zentrale Funktion, aber in etwas anderem.
00:26:38: das heißt beide haben Offiziers, Generalsfrauen und einfache Soldatenfrauen verheiratet oder nicht hatten zentrale Funktionen in der Wirkungsweise von diesen früh-neulzeitlichen Heeren.
00:26:53: Da
00:26:54: erinnere ich mich so an eine Geschichte zu Beginn des hundertjährigen Krieges als der englische König anfing Französische Gebiete anzugreifen.
00:27:04: Und auch zur Oberung gab es eine Stadt die sich besonders gewährt hat.
00:27:11: Oberung dieser Stadt wurden die oberen der Stadt zu dem König sozusagen vorgeführt und er hat dann
00:27:20: also für
00:27:21: ihre Anmaßungen sich mir zu widersetzen, werdet ihr alle hingerichtet.
00:27:26: Und seine Frau, also die Königin war mit auf diesem Feldzug und es schien so ihrer Rolle zu sein den König um Nachsicht sozusagen zu bitten und dann wurde er verschont.
00:27:40: Also auch das ist ja ganz, ganz interessant!
00:27:42: Das ist offensichtlich auch da diese diplomatische Rolle für die Königin gab wo es wahrscheinlich vorher in Absprache gab dass sie um Gnadigung bittet weil der König das als Mann von sich aus natürlich nicht darf aber die schwache Frau da um Gnaden bitten besiegte Volk.
00:28:00: Und das finde ich halt auch so interessant, es scheint auch eine ganze Theaterstücke gewesen zu sein aber für Diplomatie und die Rolle der Frau dabei war auch ganz
00:28:07: letztlich.
00:28:08: Na ja sie waren Gastgeberinnen von den Feiern und Festmählern auf denen dann politische Verhandlungen, also die ganzen Verhandlung um den westfälischen Frieden und die Folgeverhandlungen herum, da wurden ganz viele Bankette und Feiern Und die Frauen und das, was sie repräsentierten den Reichtum und die Macht, die sie reprezentierten, spielten da eine wichtige Rolle.
00:28:34: Wobei wir uns das anders vorstellen müssen.
00:28:38: bis ins achtzentiger Hundertenein war es durchaus noch üblich A dass diese Krosserinnen bewaffnet waren.
00:28:45: Sie haben sind nicht ausgestattet worden mit Waffen, aber sie sind beim Plündern.
00:28:49: Haben sich einen Messer oder was immer sie genommen?
00:28:52: Das heißt die haben auch im Notfall sich absolut verteidigen können und haben auch mal zugestochen wenn es notwendig war das heißt wussten schon, sich selbst zu schützen.
00:29:03: Das waren starke Frauen in der Regel.
00:29:06: Das gilt aber auch für die Frauen des Adels.
00:29:09: Ich diskutiere in meiner Studie Beispiele von französischen Adeligen während des dreißigjährigen Krieges wo also der Mann und der Sohn dann auf dem Feld sucht Als Heerführerin der Truppen in ihrer Region, die unter der Kontrolle ihrer Kontrolle stand.
00:29:31: Dann diese Regionen verteidigt haben und das ist auch wertgeschätzt worden.
00:29:35: Das ist auch wahrgenommen worden.
00:29:37: Es war auch vollkommen okay dass Frauen in diesem siebzehnten Jahrhundert noch in Männerkleidung als Frau, den Eheganten begleitet haben.
00:29:48: Die konnten schlecht in ihren Gewändern dann auf dem Pferd sitzen und das hat sich erst wirklich im Laufe des achtzehnten Jahrhunderts verhindert.
00:29:56: also Maria Theresia die ich ja auch diskutiere ist ein Beispiel wo dann veränderte Geschlechterbilder es den Frauen nicht mehr erlauben in diesen Funktionen mitzufahren, mitzureiten.
00:30:10: Und Maria Theresia war zwar offiziell die Führerin des Heeres aber sie ist nicht im Männeruniform mitgeritten und hat den Kampf angeführt wie das noch hundert oder fünfzig Jahre früher durchaus auch möglich waren.
00:30:26: Der Titel des Buches ist ja Vergessene Soldatinnen und dann muss ich mich natürlich fragen wäre verdrängte Soldatinin nicht ein passender Titel gewesen?
00:30:35: Es scheint mir eher, es geht hier um ein aktives Verdrängen und das strukturelle Unsichtbar machen von Frauen gerade durch Geschichtsschreibung.
00:30:46: Der ist vor kurzem doch eher männlich geprägten Militärhistoriker.
00:30:54: Und welche Rolle spielt dabei das von Ihnen angesprochene archetypische Geschlechterkonstrukt von Männern als Kameraden und den Frauen, als zu beschützender Opfer?
00:31:02: Wo wir ja gleich auf den Wandel ab dem achtzehn Jahrhundert zu sprechen kommen.
00:31:06: Also ich wollte der Begriff vergesse Soldaten, denen habe ich bewusst gewählt.
00:31:12: Ich hab auch lange drüber nachgedacht ob verdrängte besser wäre.
00:31:16: aber vergessen ist ein offenerer Prozess.
00:31:19: Verdrängt ist wirklich ein ganz klar von oben nach unten durch gesetzter Prozess, wo man dann auch sagen muss wer hat die Verdrängung organisiert?
00:31:28: Das Vergessen ist ein kollektiver Akt im kollektiven Gedächtnis.
00:31:34: Da kann man nicht so genau Ross und Reiter benennen und das ist auch genau die Schwierigkeit.
00:31:39: aber vergessene Soldatinnen deshalb weil wenn man sich das anguckt stellt man fest Wenn Frauen Aufgaben in der Logistik, in der Reproduktion im Militärsanitätswesen der Heere übernommen haben dann waren sie immer nur Helferinnen und Zivile Hilfskräfte.
00:32:00: Aber Sie wurden nie als Soldatin wahrgenommen.
00:32:03: Nur wenn sie wirklich mit der Waffe in der Hand gekämpft haben, wurden sie als Soldatin wahrgenommen und bezeichnet.
00:32:09: also die Amazonen, ja die Ausnahme von der Regel.
00:32:13: Männer hingegen, die die gleichen Tätigkeiten wie diese Frauen ausgeübt haben, die auch zum Teil hier besteht ja nicht nur aus den Frontkämpfern.
00:32:23: Das ist Logistik und Reproduktion, das ist der Trost, sozusagen ist die Administration.
00:32:29: All diese Männer, die als Soldaten so zu sagen das gemacht haben genau das Gleiche was die Frauen gemacht haben die an ihre Stelle häufig getreten sind wurden selbstverständlich all Soldaten bezeichnet.
00:32:42: Das heißt durch diese geschlechts-hierarchische Bezeichnung Männer sind eigentlich Perseekämpfer und Krieger, auch wenn sie es gar nicht immer sind.
00:32:50: Ja?
00:32:50: Und wenn also viele im Her viele verschiedene Aufgaben zu erledigen sind.
00:32:55: Und Frauen sind eigentlich immer nur die zu helfen, denn die zu unterstützen... Diejenigen, die helfen und unterstützen und die beschützt werden müssen.
00:33:03: Und nicht töten dürfen!
00:33:04: Auf gar keinen Fall töten durften.
00:33:06: Durch dieses geschlechts-heraichische Konstrukt was ein archetypisches Geschlechterkonstrukt ist, das eine ganz lange Tradition hat, wird ein Hierarchie hergestellt zwischen Männern und Frauen.
00:33:18: Und das trägt auch, haben Sie vollkommen recht zu diesem Prozess des Vergessens bei.
00:33:24: weil wer wird erinnert?
00:33:26: Immer und immer wieder der heroische Kämpfer- und Krieger, der siegreich oder auch geschlagen.
00:33:31: dann ist es etwas anders in der Erinnerungskonstruktion viel schwieriger.
00:33:35: aber der Heldenhafte Soldat, der kämpfende Soldat bestenfalls im zwanzigsten Jahrhundert die Krankenschwester.
00:33:42: Das ist sozusagen das Pondon zum, das weibliche Pondone oder das akzeptierte Pondons zum Soldaten.
00:33:48: aber
00:33:50: ja...
00:33:51: Die Auxiliaries des Ersten und Zweiten Weltkriegs sind lange in Vergessenheit geraten und selbst die bewaffneten kämpfenden Frontsoldatinnen der sowertischen Streitkräfte Den ist ganz klar nahegelegt worden von der Militärführung, von der Parteiführung und von der Staatsführung nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs.
00:34:12: Jetzt geht ihr schön nach Hause jetzt kümmert ihr euch um Heim- und Familie und außerdem seid ihr natürlich Arbeiterin.
00:34:19: wir brauchen euch als Erwerbstätige für den Wiederaufbau aber redet nicht über eure Kriegserfahrungen.
00:34:27: Es sprecht nicht über Eure Heldentaten.
00:34:34: Ja, das ist ja halt auch so interessant dass wir jemanden wie Putin haben der in die glorreiche Vergangenheit zurück will und unter anderem Stalin ja auch wieder aufleben lässt.
00:34:44: Während die Versäumnisse unter andermem Starlings hier auch dazu geführt haben Dass Frauen viel mehr in der sowjetischen Armee kämpfen mussten im Widerstand
00:34:56: natürlich
00:34:56: gegen den Deutschen Und dass der gleiche Stalin ihnen dann gesagt hat gib mal wieder nach Hause Das brauchen wir
00:35:03: euch nicht mehr.
00:35:04: Ja, aber auch das ist komplizierter als es auf dem ersten Blick aussieht.
00:35:08: wenn man sich das anguckt sind da verschiedene Prozesse die parallel abgelaufen sind.
00:35:13: Die jungen Frauen die in der Zwischenkriegszeit In der Sowjetunion groß geworden sind haben Auch wenn die sowjetunion mit erheblichen wirtschaftlichen Problemen und Strukturkrisen zu kämpfen hatte waren die Ersten die von Bildungsreform profitiert haben, die von gesellschaftlichen Reformen profitierten.
00:35:34: Die von der Gleichstellung der Frau profitierte, die sich auch dem kommunistischen Jugendverband vergleichsweise vor allem aus den Städten großer Zahl angeschlossen haben und da genauso wie die jungen Männer Militärübungen gemacht haben.
00:35:49: Es gab so auch diese paramilitarische Organisation.
00:35:52: Diese jungen Frauen Die Wehrmacht an die Sowjetunion angegriffen hat, waren sehr schnell da und haben gesagt wir wollen auch kämpfen.
00:36:04: Wir wollen freiwillige werden!
00:36:06: Wir wollen Freund Tuiki werden, wir wollen Frontkämpferinnen werden.
00:36:09: Die sowjetische Führung Staatsmilitär und Parteiführung fand das gar nicht so gut.
00:36:15: Sie waren nicht für dieses Frauenbild, die haben zeitgleich schon mehr konservatives Frauenbild propagiert weil sie Sorge hatten um die Bevölkerungszahl, weil sie Sorgen hatten um den vielen verwarlosen Kinder und weil sie also sozusagen konservativeres Frauenbild betont haben.
00:36:33: Und deshalb haben Sie diese jungen Frauen, die freiwillige werden wollten in den ersten Kriegsmonaten nur sehr zögerlich und in sehr geringer Zahl zugelassen vor allem wenn sie Ärztin oder Krankenschwestern waren Schaffschützen, das hat sich dann aber geändert und darauf spielen sie ja an.
00:36:51: Also als die Verluste in den ersten Monaten, fünf sechs Monaten so massiv waren dass sie sozusagen gar nicht anders konnten als auf diese weibliche Reserve zurückzugreifen und dann also wirklich über den Winter und im Frühjahr ganz massiv auch die Mobilisierung einsetzte.
00:37:09: Was aber interessant ist, wenn man sich die Propaganda anguckt und das ist etwas was wir häufig sehen.
00:37:15: Die Widersprüche zwischen Propagandas und Praxis.
00:37:18: in der Propagander wurden nach wie vor die Frau als Krankenschwester die also so Kameradin der Soldaten durchaus bewaffnete Kameraden der Soldat.
00:37:28: Also die Sanitäterinnen waren bewaffnet und waren auch vorne in den also in der Front Aber eben und als Arbeiterinnen ja das waren sozusagen die beiden Bilder ist hervorgehoben worden in bestimmten an junge Frauen gerichteten Zeitschriften.
00:37:45: Das kommen so Moll und also anderen Medien, aber nicht in die breite Öffentlichkeit Gerichteten sozusagen dem Publikum weil sie wussten dass die Masse extrem konservative Geschlechterbilder nach wie vor vertrat und dagegen war ja das einzige was da die Ausnahme von der Regel sind die Partisanen Partisanen, vor allem wenn sie gestorben sind was auch ein Pattern ist.
00:38:11: Getrote Heldinnen sind immer die besten Heldin.
00:38:13: Die können am Besten heroisiert werden weil sie nicht gefährlich sind.
00:38:29: Ja, genau.
00:38:30: Also sie wird auch mit John Dark gleichgesetzt also in der zeitgenössischen Presse und in der Lyrik ja aber das die sind sozusagen vor allem wenn Sie gestorben sind und sind sehr viele sehr junge Frauen sehr früh gefallen als Partisan.
00:38:43: das war sehr gefährlich.
00:38:46: Die wurden dann heroisiert.
00:38:48: Das heißt es wurden bestimmte Ausnahmefrauen erinnert Also die besonders erfolgreiche Schafschützeln, die besonders erfolgreichen Fliegerinnen.
00:38:58: Die Partisanin, die gefallen sind aber die Masse wurde vergessen.
00:39:03: und wir haben also wirklich die ersten offenen Erinnerungen von sowjetischen Soldatinnen sind wirklich, also selbst verfasste Erinnerungen, erst in den neunziger Jahren rausgekommen.
00:39:17: Also nach dem Ende des Kalten Krieges.
00:39:19: Vorher waren das immer sehr stark ideerte heroisierte gereinigte Erinnerungstexte die also von den Problemen z.B.
00:39:27: sexueller Gewalt in den sowjetische Streitkräften gegen die eigenen weiblichen Militärangehörigen nichts berichten durften.
00:39:35: Wir haben es ja schon angeschnitten aber Ihr Buch?
00:39:37: zeigt ja, dass Frauen im Trost der Söldnerheere des siebzehnten Jahrhunderts und im Tränen der stehenden Heere dann im achtzehnten Jahrhunderte auf Kriegstügen unentbehrlich waren.
00:39:48: Aber trotzdem keine gesellschaftliche Anerkennung konnten vor allem wahrscheinlich auch weil die besonders wichtig war für diese Armeen in der Regel unterersozioökonomische Stellungen hatten.
00:40:01: Und seit Mitte des siebtzehnte Jahrhundreds zunehmend auch aus dem Her auf den Kriegszügen verbannt werden sollten.
00:40:09: Unter anderem scheint mir da
00:40:11: eine
00:40:12: Situation zu sein, in der vor allem das Aufkommen des stehenden
00:40:16: Heres
00:40:16: aber auch die Globalisierung des Krieges dieser ganzen Entwicklung Vorschub gibt.
00:40:24: also die Frauen sozusagen zunehmend aus dem Hilfstätigkeiten des Militärdienst
00:40:29: zu entfernen?
00:40:31: Ja, die wurden aber im achtzenden Jahrhundert durchaus noch gebraucht.
00:40:34: Das ist ja immer relativ.
00:40:36: das Problem war dass was wir sehen über das siebzehnter, achtzehnte und neunzehntige Hundert ist ein stetes Wachstum der Heere.
00:40:45: also wenn man sich anguckt ich habe ja die Zahlen auch in meinen Überblicken zur Militärkriegung Gesellschaft so versucht auch anzudeuten Die werden immer größer.
00:40:54: Und die Größe, also wenn die Heere doppelt so groß sind wie im Dreißigjährigen Krieg wo wir vielleicht zwanzig dreißig tausend haben war auf einmal sechzig-siebzig-achtzigtausend.
00:41:05: ja dann ist ein Troste von der gleichen Größe absolut unhandbar.
00:41:10: Das ist logistisch nicht zu machen.
00:41:13: Das heißt schon militärstrategisch war die Notwendigkeit den Versorgungstrain neu zu organisieren, effizienter zu gestalten.
00:41:23: Zum Teil verteidigten die Versorgungen selbst zu übernehmen Und damit ein Heer gegen die Versuche zum Teil erfolgreich, zum Teil überhaupt nicht erfolgreich der britischen, französischen und verschiedenen deutschen Militärführungen die Zahl der Frauen durch Heiratsbeschränkung zu reduzieren.
00:41:43: Das heißt man sollte erst mal erreichen Soldaten sollten weniger heiraten und wenn sie dann weniger verheiratet werden, dann wäre auch die Hoffnung groß dass Sie in Kriegszügen sich dem Herr nicht anschließen wollten.
00:41:53: Dann gab es noch einmal spezielle Regulierungen für für Kriegszüge?
00:41:58: Zwischenfrage.
00:41:59: Lagt es daran, dass man nicht nur das alles effizienter gestalten wurde sondern die Frauen natürlich... Zuhause brauchte, um unter anderem zu arbeiten bzw.
00:42:08: sich um die Kinder zu
00:42:09: kümmern?
00:42:10: Nicht darüber hat man nicht nach.
00:42:12: Aber das war den Obrigkeiten und der Militärführer ziemlich egal was mit einfachen unverheirateten Soldatenfrauen und deren Kindern passierte.
00:42:23: Das ist erst nun also ein Aspekt.
00:42:25: diese wirklich... Diese Art der Geschlechterideologie kommt erst im neunzehnten Jahrhundert zum Spiel.
00:42:31: Nee, es ging wirklich primär erstmal um militärstrategische Überlegungen und das hat ein bisschen mit dem zu tun was sie sagen aber auch das Problem bei den wachsenden Herren und deren Größe in der Wachsenzahl von Soldaten die Belastung der Armenfürsorge immer größer wurde.
00:42:54: Also das heißt, die Soldatenfrauen waren ganz häufig, wurden vielen ganz häufig der Armenführsorge zum abfahrenden Kind.
00:43:02: Das musste von den Kommunen bezahlt werden, das wollten sie nicht und die Monarchien und die politisch Verantwortlichen wollten auch ihre Bürger nicht.
00:43:15: zu ja unnötig belasten.
00:43:17: und ich komme noch eine weitere Dimension hinzu.
00:43:21: In dieser Zeit waren die Soldaten eingquartiert Das heißt, die lebten nicht in Barakken.
00:43:26: Sondern sie lebten... Die hatten ein Zimmer was ihnen zugewiesen wurde in einer Bürgerwohnung.
00:43:32: und wenn dann also nicht nur der Soldat da war sondern auch noch die Familie gab es immer Konflikte und immer Streit.
00:43:37: das heißt je größer die Heere wurden diese ganzen Konflikte wuchsen an.
00:43:42: Und dass versuchte man durch diese Politik der Haarheitsbeschränkungen im Griff bekommen aber relativ Erfolglos, weil – was passierte?
00:43:51: – die heirateten einfach nicht.
00:43:53: Die lebten weiter zusammen, weil für das eigene Überleben dieses Paares war sozusagen die Gemeinschaft, die Notwendigkeit der Subsistenz.
00:44:05: und was war die Folge?
00:44:08: Eine wachsende Zahl von unehelichen Kindern und uneheligen Beziehungen.
00:44:12: also hat man dann in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts weit darüber nachgedacht ist eigentlich die Zahl der Frauen im Militär.
00:44:24: und die auch den vor allem in den Herzügen der Militär gefolgt sind, ist in zwei Zusammenhängen reduziert.
00:44:31: Von einmal bei den Kolonialkriegen, weil Kolonials Kriege wurden, da wurden die Soldaten verschifft.
00:44:36: Das heißt, da konnte man sehr genau regulieren wer kommt mit, wer kommt nicht mit?
00:44:40: Und da hat man dann also überwiegend Frauen zugelassen, verheiratete Frauen zu gelassen.
00:44:45: In der britischen Armee hießen die Army Wives on the Strengths Wäscherin waren oder Erfahrungen in der Krankenpflege hatten.
00:44:53: Das konnte kontrolliert werden.
00:44:55: und auf der anderen Seite eben dann im neunzehnten Jahrhundert mit den Wehrpflichtsarmeen, wo man dann so wirklich ganz radikal auch diese Politik durchgesetzt
00:45:07: hat.
00:45:11: Genau.
00:45:13: Da gab es dann, also Preußen ist ein wunderschönes Beispiel dafür.
00:45:17: in Preußen die preußische Armeeführung hat begriffen wie obsolete einen Train mit einer großen Zahl von Familienangehörigen und auch den Offiziers- und Generalsfrauen ist.
00:45:29: nach der Niederlage bei Auerstedt.
00:45:33: Ja?
00:45:33: Also sozusagen das da haben kam die preussische Armei und die sexöslischen Armee nicht zurück weil diese ganzen Waggons mit dem Gepäck und mit diesen Angehörigen, mit der Versorgung sozusagen den Rückweg versperrten.
00:45:47: Und dann haben die wirklich ganz konsequent im Zuge der Militäreformen – das waren ja umgreifende Militärreformen– und sie haben dann vorbereitet auch als Reaktion auf die französische Wehrpflicht Samy, auch die Einführung der allgemeinen Wehrflicht, die dann ja auch VIII, XIII erfeuchte.
00:46:03: Da haben Sie dann wirklich festgeschrieben, dass Soldaten nicht zu heiraten
00:46:07: hatten.".
00:46:08: Punkt.
00:46:09: Und das war natürlich auch möglich, weil mit der Wehrpflicht das überwiegend jüngere Männer waren.
00:46:14: Das waren also sozusagen es war kein... ...twanzig-fünfundzwanzig Jahre die ein Berufsoldat üblicherweise einem hier angehörte sondern das war eine begrenzte Zeit.
00:46:25: und dann also mit der Landwehr wurde dann sozusagen einmal im Jahr wurden sie dann aufgerufen zur Militärübung.
00:46:33: Das war überschaubar!
00:46:35: Also insofern ist eigentlich Das neunzehnte Jahrhundert, wo sich dann Schritt für Schritt auch die Form der allgemeinen Wehrpflicht als eine Form der Massenrekrutierung durchsetzt.
00:46:48: Es gab immer Ausnahmen also Großbritannien ist eine Ausnahme in Russland ist das anders erfeucht
00:46:53: aber
00:46:54: es eigentlich des Neunzehnete Jahrhunderte, das einzige Jahrhunder, wo relativ wenig Frauen in den Kriegen dabei sind.
00:47:01: Aber das ist dann das Jahrhundert, wo die Frauen sozusagen von außen vor allem bürgerliche Frauen, Oberschichtfrauen und Lohnpflegerinnen aus den Unterschichten mit in zunehmendem Maße seit den napoleonischen Kriegen in der Krankenpflege tätig werden.
00:47:17: Innerhalb des Militärs oder außerhalb des militäres wie in den napolenischen Krieg, wo im deutschen Sprachraum der Krieg fand ... in Mitteleuropa statt, also wo dann in diesen Territorien die von den Kampfhandlungen betroffen waren Frauen in den verschiedenen Städten eben Hospitale aufgebaut oder auch die Militärkrankenpflege unterstützt haben und das ist dann intensiviert worden.
00:47:47: Florence Neutiger sagt, glaube ich all was mit den Krimkriegen.
00:47:52: Wo dann auch wieder bürgerliche Frauen als Frauen versucht haben die desolate Militärkrankenpflege in keiner Weise diesen wachsenden Herren gewachsen war also zu unterstützen und wo sie sich dann zunehmend für eine professionellisierte Ausbildung von Frauen als Krankenschwestern im Zivilbereich aber auch für den Kriegsfall eingesetzt hat.
00:48:17: Also
00:48:17: hat sich die Rolle der Frauen für das Militär im neunzehnten Jahrhundert geändert, aufgrund der Tatsache dass ich das Militära auch geändert habe.
00:48:26: Absolut!
00:48:27: Weil sie Frauen sozusagen aus dem Tross, aus dem Train entfernt haben, auf Grund dieser ganzen Militäre... Aufgrund der tatsache Halt der Tross auch theoretisch eine Behinderung für Militäreinsätze sein kann?
00:48:44: Das war ja schon kein Tross mehr, das heißt jetzt drehen schon lange.
00:48:47: Schon seit dem achten Jahrhundert.
00:48:49: Der Tross ist wirklich so ein Armeen.
00:48:51: Also hat sich die Rolle der Frauen geändert.
00:48:53: aber es scheint mir, dass es in diesem Fall besonders eher bürgerliche Frauen also eher aus dem aristokratischen Bereich waren, die dann in diese Rolle finden.
00:49:03: Das sind aber zwei verschiedene, aristokratische sind Adelige Frauen und bürgerliche Frauen.
00:49:14: unteren, socioökonomischen Schichten von Frauen noch fürs Militär überhaupt ein?
00:49:20: Das ändert sich ja dann wieder im zwanzigsten Jahrhundert.
00:49:23: Im neunzehnten Jahrhundern sind die wichtig als Arbeiterinnen.
00:49:28: Wir finden das was wir natürlich auch vorher schon sehen.
00:49:31: Die übernehmen auf den Handwerk oder auf den Farmen die arbeiten der eingezogenen Männer und treten an deren Stelle und halten sozusagen die Kriegswirtschaft teilweise am Laufen So gut sie können und es werden auch immer noch, also in der französischen oder britischen Armee ist eine relativ große Zahl von Frauen zugelassen.
00:49:53: Also für die britische Armee sind das im Jahr die als Kantinieres, das ist der Begriff, der eingeführt wurde Wäscherin und Marketenderin.
00:50:19: Das wurde zusammengeführt ihrer jeweilige Einheit zugeordnet waren.
00:50:23: Und das heißt diese Funktionen als Wäscheerin.
00:50:30: Das werden also in den britischen und französischen Streitkräften weiter noch von Frauen erfüllt, nur in sehr viel geringerer Zahl.
00:50:39: Und sehr viele Sträker kontrolliert und organisiert.
00:50:42: In der französischen Armee geht das soweit nach dem Mobilmachung der naponischen Arme nachdem sich über Napoleon entgütigen, sich über.
00:50:54: Erstmal sind alle demobilisiert worden, wie die meisten napoleonischen Veteranen.
00:50:59: Und dann im Zuge der Kolonialkriege, also in den Achtzehn-Dreißig fingen dann die Koloniale Eroberung Frankreichs von Nordafrika statt Algerien, sind dann wieder Kantigniers mobilisiert worden.
00:51:12: für diese französischen Einheiten und das ist interessant!
00:51:16: Die waren Das Schwun eigentlich.
00:51:18: seit der Revolution waren unabhängige Geschäfte, Frauen.
00:51:21: Sie brauchten also nicht mehr die Erlaubnis eines Ehemanns und sie waren uniformiert.
00:51:27: Das heißt, sie haben eine besondere Uniform gehabt.
00:51:31: Die sah sehr ähnlich der Männer ihre jeweiligen Einheit aus und hatten aber noch ein kleines Röckchen und Schürze und hatten ihre Brandy-Tunnel und eine Geldtasche um.
00:51:44: Es gab für jede Einheit sozusagen diese Kantoniers hat verschiedene Uniformen und die sind in Kaiserreich.
00:51:52: Dann im zweiten Kaiserreich sind die wirklich wie Iconen des Militärs gewesen.
00:51:56: Die sind mitmarschiert auf den Paraden, es gibt Bilder über Bilder von denen und sie haben eine hohe Wertschätzung erfahren und sind von den Offizieren und Soldaten ihre Einheiten auch wirklich hoch gewirbschatzt worden weil sie alle gefahren mitgemacht haben, weil sie mitten im Schlachtgetümmel den Männern dann getränkelgereicht haben oder ihnen dann auch geholfen haben wenn sie verwundet waren.
00:52:19: das hat sich erst geändert ähnlich wie in Preußen, Niederlage achtzehn sechs.
00:52:26: Frankreich Niederlager achtzehntsiebzig ein und siebzig.
00:52:29: nach dieser dramatischen Niederlagen Im deutsch-französischen Krieg hat dann die französische republikanische Regierung angefangen das Militär zu reformieren, massiv zu reformiren.
00:52:40: Viel kürzere Dienstzeiten noch stärkere Durchsetzung für eine Wehrpflicht Verjüngerung der Männer sozusagen eingezogen werden und die als Soldaten benutzt werden.
00:52:51: Und in dem Zusammenhang hat man dann wirklich bis zur Jahrhundertwende versucht die Kantiniers vollkommen aus der franzisischen Armee rauszudrängen so dass Also vor dem ersten Weltkrieg praktisch keine mehr existierten.
00:53:04: Den wurde dann auch nicht mehr erlaubt, Uniformen zu tragen und so.
00:53:07: Das heißt es ist nicht das.
00:53:09: wir müssen wirklich gucken über welche Armee wir reden, über welchen Krieg wir reden.
00:53:13: Es ist nicht überall gleich ja?
00:53:15: Es ist immer abhängig von den spezifischen historischen Bedingungen was es für mich spannend macht aber für ihre Zuhörerinnen und Zuhöhrern natürlich auch kompliziert macht.
00:53:30: Zeitpunkt des ersten Weltkrieges, so wenig Frauen noch nie zuvor zu diesem Zeitpunkt irgendwie in irgendeiner Rolle tätig waren in den europäischen Armin?
00:53:42: Nein.
00:53:43: Sie waren am Anfang des Krieges nicht als Hilfskräfte!
00:53:47: als in den alten Funktionen, als Marketenderin oder als Wäscherin tätig.
00:53:52: Das wurde durch industrielle Waschanlagen und Massenküchen auf den Zügen geleistet.
00:53:59: Aber was sie jetzt gemacht haben – das hat sich schon in den italienischen und deutschen Einigungskriegen bewährt – wurden zunehmend in der militärischen Krankenfähige während der Kriege tätig.
00:54:12: Und dafür wurden sie auch vom Roten Kreuz, was ja aus dem Jahr eighteen vierundsechzig gegründet wurde internationalen Rotenkreuz und den nationalen Rote Kreuzorganisationen und deren Frauenverbänden die sehr viele Mitglieder hatten sehr unterschiedlich in den ganzen Ländern vorbereitet.
00:54:28: das heißt wir haben eigentlich und haben sich dann auch bewährt also im zum Beispiel der zweite Anglo Boa Boa, das heißt in der zweite Burenkrieg, sagt man glaube ich im Deutschen.
00:54:41: Der ist Beispiel dafür wo also wirklich Frauen als professionelle Schwestern systematisch in der Kriegskrankenpflege eingesetzt wurden und wo auch das erste Mal das internationale rote Kreuz, internationale Gruppen von Ärztinnen- und Krankenschwestern auf der Seite der Buren eingesetzt hat die einen unsäglich schlechtes Gesundheitswesen hatten und also praktisch ein nicht existentes Militärsanitätswesen.
00:55:09: Und diese positiven Erfahrungen haben dazu geführt, dass die Ausbildung von Frauen für die Militäre Krankenpflege, bürgerlichen Frauen für den Militären Krankenpfleger noch weiter intensiviert wurde in den Jahren vor dem Krieg.
00:55:26: Erste Organisation dafür, also in Deutschland gab es schon seit den achtzehn- sechzehrsiebziger Jahren die Vereine der Patriotischen Frauenvereine.
00:55:37: Die Teil des internationalen Roten Kreuzes wurden in Frankreich im Jahrzehnt vor dem ersten Weltkrieg den Voluntary Aid.
00:55:48: Das Voluntari-Aid Detachment, wo also bürgerliche Frauen auch als Hilfskräfte fürs Krankenwesen im Rahmen des Roten Kreuzes ausgebildet wurden.
00:55:57: und das gab es überall in einer ein oder anderen Form, auch in Deutschland.
00:56:01: Das heißt wir haben im Ersten Weltkrig schon von Anfang an eine extrem hohe Zahl von professionell aus gebildeten weiblichen Krankenschwestern für das Militärsanitätswesen Und zugleich eine wachsende Zahl von nur kurz antrainierten, drei Monaten ausgebildeten Pflegehilfskräften.
00:56:22: Also in der Ausbildung einer Krankenschwester dauerte zwei bis drei Jahre war nicht billig.
00:56:27: deshalb waren das auch überwiegend Frauen aus der Mittel- und Oberschicht.
00:56:31: Und diese Pflegehilfskräfte, die wurden überhaupt nicht bezahlt.
00:56:35: Die hatten also eine dreimonatige Ausbildung und das waren eben auch sehr viele Oberschichtsfrauen.
00:56:41: Es gab Einheiten wie die Fanny, wo Frauen wirklich die in den Autofahren konnten als Ambulanzfahrerinnen Großbetranien für das Rote Kreuz gearbeitet haben.
00:56:51: Das ist wirklich das was den ersten Weltkrieg als besonders von Anfang an markiert.
00:56:58: Was wir dann haben weil das ja auch einer der ersten großen industrialisierten Massenkriege waren, wo eigentlich alle Streitkräfte die Männer auf der Basis allgemeiner Wehrpflicht mobilisiert haben.
00:57:12: Großbritannien hat das erst in den letzten Jahrzehnten eingeführt aber weil es sonst nicht mithalten konnte und was wir dann sehen ist dass auf der einen Seite Frauen vor allem Frauen aus den Unterschichten Arbeiterfrauen in massiver Weise für die Kriegswirtschaft nach dem ersten Kriegsjahr mobilisiert werden.
00:57:32: Und zwar überall, weil also die industrielle Produktion von Waffen und Ausrüstung unter den ganzen Material was die Armee benötigte viel verachte sich innerhalb der Kriegs-Jahre am Schenck, die war in den letzten Jahren über allzeit gleich.
00:57:54: Das reichte dann nicht.
00:57:55: Frauen wurden mobilisiert von den Militärführungen nach langer Diskussion als Hilfskräfte und Auxilleries.
00:58:06: In Frankreich hießen sie personelle Zivil.
00:58:08: Das waren Zivilangestellte in Deutschland.
00:58:10: Hier hießen Sie Etappenhelferinnen und später Nachrichtlerinnen in Großbritannien.
00:58:18: Und das sind schon ganz erhebliche Zahlen.
00:58:20: Das sind schon Zehntausende, ja die da mobilisiert werden.
00:58:24: also die britische Armee hat alleine in Frankreich.
00:58:27: Neunzehn, siebzehn Achtzehn.
00:58:29: im Rahmen des Women Auxiliary Corps hat sie über zwanzigtausend Frauen eingesetzt.
00:58:36: Die also verschieden- ähnliche Funktion wieder übernommen haben wie die Trosserinnen und wie die Frauen im Train nur in militärisch organisierter Form.
00:58:46: Die Briten waren auch sogar uniformiert.
00:58:49: Also die hatten eine Uniformierung, die war natürlich nicht bewaffnet.
00:58:51: das durfte nicht sein.
00:58:53: also sie durften alles mögliche machen.
00:58:55: Sie sollten Männer für den Frontdienst frei setzen überall ja aber sie durft nicht auf dem Knopf drücken und nicht bewappnet sein Nein.
00:59:06: Und die wurden dann nach dem Ersten Weltkrieg alle nach Hause geschickt, überwiegend.
00:59:11: Die Bemühungen zum Beispiel der britischen früheren verschiedenen Hilfsdienste für das... Für die Armee, für die Navy und für die Luftwaffe, dass man in kleiner Form diese Verbände und diese Organisation weiterführt, konnten sich nicht durchsetzen.
00:59:30: Die Friedenshoffnungen waren groß in der Zwischenkriegszeit zumindest ist, in Großbritannien und in Frankreich.
00:59:37: Und dann hat man also nach.
00:59:39: schon vor dem Beginn des Zweiten Weltkrieges in Groß-Britannien gab es intensive Diskussionen darüber was machen wir?
00:59:45: Es ist wahrscheinlich dass wir wieder Frauen brauchen wenn es denn zu einem Krieg kommt.
00:59:50: Dann haben die also schon angefangen schon Mitte der dreißiger Jahre intensiv darüber zu diskutieren und haben ein Jahr vor Kriegsbeginn, schon den Auxiliary Territorial Service für die weiblichen Hilfskräfte der Armee gegründet.
01:00:10: Und die Führerinnen am Ende des Krieges haben ganz zurecht betont dass die Größe dieses nur das RTS eine Dimension erreicht hat, die der britischen Streitkräfte in Sprache, also über Zweihundertfünfzigtausend insgesamt.
01:00:29: im Zweiten Weltkrieg waren neun Prozent der militärangehörigen Frauen.
01:00:35: Das ist der höchste Prozentsatz.
01:00:37: In der sowjetischen Armee sind das Schätzungen.
01:00:40: Wir können das nicht so genau nachrechnen und es sind ungefähr acht Prozent.
01:00:45: In der Wehr macht fünf Prozent und in den amerikanischen Streitkräften zwei Prozent.
01:00:51: Wir haben natürlich eine viel größere Manpower-Reserve gehabt, sind auch für später in die Krieg eingetreten.
01:00:57: Das heißt das sind wirklich hunderttausende gewesen Zahlen wie die Armeen der Friedensseiten, wie das britische Beispiel zeigt, wirklich bei weiten übertroffen
01:01:09: haben.
01:01:09: Das ist aber in der Nachkriegsgesellschaft.
01:01:16: Die britischen Führerinnen haben also ihre Autobiographien geschrieben und versucht darauf hinzuweisen.
01:01:20: Und das betont relativ erfolglos, ist aber nicht wahrgenommen worden weil es offensichtlich
01:01:27: so eine
01:01:28: Herausforderung darstellt für diese Nachkriegsgesellschaften dass Frauen in so großer Zahl im Militär waren und auch Aufgaben ja im Zweiten Weltkrieg ausgeübt haben.
01:01:39: die Ja, die in der Männer ganz ähnlich waren.
01:01:43: Also ich meine den Einsatz der deutschen und britischen Frauen in der Fluchabwehr.
01:01:46: Hundertfünfzig, zweihunderttausend.
01:01:48: Die haben alles machen dürfen
01:01:50: bis
01:01:51: auf das Drücken des Knopfes.
01:01:52: Sie haben die Zielscheinwerfer sozusagen die Flugzeuge identifiziert.
01:01:57: Warum durften sie den Knopf nicht abdrücken?
01:01:59: Weil Frauen ja nicht töten dürfen!
01:02:04: britische Oberverfehlshaber der Luftabwehr, Sir Richard Pyle hat eine wunderbare Autobiografie geschrieben und sich rückblickend also wirklich darüber markiert Wie absurd das ist.
01:02:21: Die Frauen mussten Wache schieben, hatten aber kein Maschinengewehr und wenn dann irgendwas kamen sollten sie also den Männern Bescheid sein, ja?
01:02:28: Den alten Männern so hilf mir jetzt mal.
01:02:30: oder Sie durften sozusagen die Zielscheinwerfer machen und mussten sagen, jetzt musst du aber drücken!
01:02:35: Also die hätten das gekonnt und sie haben auch Tests gemacht, die konnten das natürlich.
01:02:42: Die wollten das auch, dass sie das... Ja, die wollten das Gleiche machen.
01:02:47: Die Vorbehalte in der Gesellschaft, vor allem bei den Politikern und in der Zivilgesellschaft gegen Frauen die töten war so groß dass das nicht möglich war das durchzusetzen.
01:03:00: ist natürlich die andere Seite der Medaille, ist wirklich die gemeinsame Ablehnung sowohl bei den westlichen Alliierten als auch bei den gegnerischen Deutschen in der Wehrmacht und auch in der Zivilengesellschaft.
01:03:13: Der sogenannten Flindenweiber also der sowjetische Soldatin, die als Scharfschützen und Infanteriesoldatinnen oder auch FliegerInnen eben wirklich im fronteinsatz bewaffnet waren.
01:03:30: Ich komme noch kurz darauf zurück.
01:03:32: gleich, aber ein Thema was ich noch ansprechen wollte.
01:03:35: Es gibt ja eher wenige kämpfende Frauen in frühneuzeitlichen Geschichten.
01:03:45: Die sind eher die Ausnahme und die Paarausnahmen, die man so kennt werden natürlich historisch im Gedächtnis auch besonders eingeschrieben.
01:03:53: zum Beispiel Jean Dark.
01:03:55: In ihrem Buch kommen auch einige Frauen vor mit Männerkleidung dann Kämpfen Wenn sie erwischt werden oder wenn Sie dann aber gegen die gesellschaftlichen Normen verstoßen, wie zum Beispiel eine Frau, die eine andere Frau geheiratet hat.
01:04:09: Die ganze Situation darum herum ist auch eher kompliziert.
01:04:11: Nichtsdestotrotz wird sie dann hingerichtet.
01:04:16: Aber es gibt doch diese ganzen Amazonenerzählungen vor allem im zehnten und achzehnten Jahrhundert, die sich teilweise großer Beliebtheit erfreuen.
01:04:30: Jungfreuliche, Helden verehrt wird haben wir ja schon angesprochen.
01:04:34: Also welche Rolle spielen denn diese Frauen und die Erzählungen darum für die Gesellschaften aber auch fürs Militär?
01:04:43: Also welche Rollen nehmen Sie ein?
01:04:44: Welche Bedeutung
01:04:45: haben sie?
01:04:46: Ich fang mal mit der Geschichtsschreibung an.
01:04:48: Ja es ist nicht zufällig dass diese Frauen Die Amazon oder helden jungen Frauen oder Femse Soldat oder Amazoniki genannt wurden Die einzigen Lange waren, die von der Militärgeschichtsschreibung und der Geschichtssschreibung, die ja von Männern dominiert war, wahrgenommen wurden.
01:05:07: Warum wurden sie wahrgenommen?
01:05:09: Weil Sie so offensichtlich geschlechter Grenzen und die Geschlechterordnung überschritten haben.
01:05:15: Und das trifft natürlich auch... für die Zeit zu.
01:05:18: Diese Frauen sind nur sichtbar geworden, wenn sie entweder verwundet waren und dann ihr Geschlecht entdeckt wurde, wenn Sie verraten wurden weil die Vermieter oder irgendwelche früheren Arbeitgeber sie erkannt haben oder wenn sie gefallen sind.
01:05:33: das heißt wir wissen von Ihnen eigentlich nur wenn sie irgendwie entdeckt wurden.
01:05:39: Diese Frauen haben so offensichtlich.
01:05:41: Das war eine ganz kleine Zahl, also wir wissen nicht genau wie viele aufgrund dieser Situation hundert vielleicht.
01:05:49: Hundertfünfzig zweihundert insgesamt.
01:05:52: für den napionischen Krieg sind wir Deutschland, also den deutschsprachigen Rao über zwanzig für Frankreich achtzig für Großbritannien.
01:06:00: Wissen wir das nicht so genau?
01:06:02: Also das sind wirklich wenige im Vergleich zu den Tausenden.
01:06:06: aber die waren solcher Herausforderung dadurch, dass sie erstens sich als Männer gekleidet haben.
01:06:14: Zweitens, dass die sich das Recht angemaßt haben eine Waffe zu ergreifen und zu kämpfen und dass sie das dann zum Teil auch noch sehr erfolgreich getan haben.
01:06:23: ja also so dass man es in dieser Ausnahmesituation, Verwundung zum Beispiel sie entdeckt hat.
01:06:30: Das wurde zu so einer Art Sensation jedes Mal eine Art Sension und diese Frauen haben wirklich die herkömmliche Geschlechterordnung vollkommen vom Kopf auf die Füße gestellt.
01:06:42: Sie haben sie wirklich grundlegend nicht im Sinne eines Emanzipationsaktes, aber durch ihr eigenes Handeln vollkommen in Frage gestellt.
01:06:51: Und das traf auf diese Diskussion vor allem im achtzehnten Jahrhundert um sozusagen geschlechter Beziehung der Kampf um die Hose Das war sowieso so ein Thema auf den Bühnen Die mächtige Frau, die den armen Mann unterdrückt und nicht unterdrücken sollte.
01:07:06: Das heißt wir haben also wirklich in diesem im siebzehnundachzehn Jahrhunderte eine ein großes Interesse in der breiten Öffentlichkeit an diesen Amazon-Erzählungen, die über Fluchblätter, über Broadsheets – das sind so Bildserien wo Bankersänger zu gesungen haben ihre Geschichten erzählt haben.
01:07:30: Über reale oder fiktive autobiografische Texte verbreitet wurden.
01:07:36: aber was Nachricht oder die Message ist, die sie alle teilen.
01:07:41: Das sind Ausnahmefrauen und als Ausnahme Frauen bestätigen Sie die Regel.
01:07:47: Ja?
01:07:47: Das heißt, sie bestätigt dadurch dass sie als Ausnahmefrauen charakterisiert worden wie richtige Frauen sich verhalten sollten Und sie wurden auch nur akzeptiert Als Amazonen und waren also sozusagen wertgeschätzt wenn sie keusch war.
01:08:05: Das heißt, sie durften... Sie standen eigentlich grundsätzlich unter dem Verdacht, also moralisch verwerflich zu sein und abenteuerlustig zu sein.
01:08:14: Das heißt die mussten wirklich käusch sein!
01:08:17: Sie durften keine Sexualität haben und sie mussten ehrenvoll sein und sozusagen sich als gute Soldaten beweisen.
01:08:26: Und das waren sozusagen die Voraussetzungen für ihre Anerkennung.
01:08:30: Am besten, was wäre sie sterben?
01:08:32: Das habe ich ja schon bei Eleonore Puchasser gesagt.
01:08:34: Weil dann waren Sie sozusagen Heldinnen die man heroisieren konnte, die für das Vaterland gestorben sind oder wie
01:08:40: du Soldaten Krüger, die nach dem Krieg
01:08:42: sich... Geheirate!
01:08:44: Richtig, dass wir... Genau, wenn sie überlebt haben und es war schon vorher also das war Hannes Nell oder Christian Davis Ja, wenn Sie dann überlebten haben und entdeckt wurden oder sich selbst entdecken hatten Sie heiraten und Kinder kriegen.
01:09:03: Und das zieht sich wirklich als roter Faden durch, einige haben es geschafft diese Sensation die sich um sie herum entfaltet hat, für eine kurze Zeit zu nutzen.
01:09:15: Also Hannah Snell zum Beispiel eine britische Soldatin, die hat dann auf Bühnen gegangen und hat Soldatenlieder gesungen.
01:09:23: Das war aber nur eine begrenzte Zeit attraktiv und dann hat sie geheiratet und hat Kinder bekommen und ist in ihr normales Leben als Frau zurückgegangen.
01:09:34: Was auch interessant ist, und das ist ja auch bei der Friederike Krüger dieser postischen Unteroffiziererin im napoleonischen Krieg.
01:09:41: Die Gesellschaft hat diesen Frauen- und auch die Kameraden im Militär wenn sie sich dann gewährt hätte, haben immer deutlich gemacht jetzt musst du wieder Frau werden!
01:09:50: Und woran wurde das festgemacht?
01:09:52: An der Kleidung.
01:09:53: Das heißt ganz häufig finden wir diese Pattern dass dann Geld gesammelt wurde von den Kameradens für eine Ausstattung für weibliche Kleidungen.
01:10:03: Oder bei Friederike Krüger, da wurde dann die Ausstattung für den Aussteuer gesammelt.
01:10:08: Weil sie einen Unteroffizier, der zum Glück auch unterofficiert war und das eiserne Kreuz wie sie hatte.
01:10:14: Das wäre sonst ja ganz schwierig geworden.
01:10:16: Und dann kam natürlich immer die Botschaft, bei Friederike Krüger ist das besonders nett.
01:10:21: Da hat der König selbst geschrieben, dass sie jetzt ja bitte ihre militärischen Erfahrungen vergessen müsste und sich ihr Mann unterordnen müsste und also sozusagen gute Hausfrauen Mutter werden müsse.
01:10:31: Ja?
01:10:32: Das war eigentlich immer wieder dies Pattern.
01:10:35: Diese Frauen, das waren ja überwiegend Unterschichtsfrauen haben dann ihren Biografentexte diktiert.
01:10:43: Aber wir wissen natürlich nicht was ist real und was ist Fiktion?
01:10:47: Andere sind durch Gedichte oder Presseartikel in Erinnerung geblieben aber in der Regel war die Aufregung um sie nur kurz Und dann sind sie in die Vergessenheit zurückgeträgt und viele sind einfach unter ganz armen Verhältnissen gestorben.
01:11:04: Nur ganz wenige, wie die Margarita LinkedIn oder Rosenstengel haben auch Beziehung zu Männern gehabt.
01:11:12: Es gab schon diese Strategie, dass die Frauen, weil sie als Mann am Besonders akzeptiert wurden, wenn sie nicht nur wie ein Mann aussahen, sich gekleidet hatten sondern auch verhielten.
01:11:22: Daher gehörte natürlich das Flurten Aber Flöten ist das eine und Sexualverkehr ist das andere.
01:11:30: Und zu versuchen, eine Frau zu heiraten – das ging gar nicht!
01:11:33: Das war auch verboten und deshalb ist sie dann auch hingerichtet worden.
01:11:38: Diese Frauen hatten... Das ist wirklich das was man heute als Transgender bezeichnet.
01:11:43: Da gab es natürlich solche auch.
01:11:45: Ja?
01:11:46: Aber wenn man sich das vergleichend anzieht, ist für die Masse der Unterschichtfrauen die Männerkleidung angezogen haben und sich dem Militär angeschlossen sind.
01:11:57: Ganz ähnliche Motive wie bei den Frauen, die als Soldatenfrauen oder also verheiratet oder nicht der Armee gefeucht sind.
01:12:06: Die hatten keine Alternative, die wollten überleben und zum Teil waren sie sicher auch abenteuerlustig oder sie wollten mit ihrem Brüdern oder ihrem Vater sozusagen von denen nicht getrennt werden oder ihrem Ehepartner.
01:12:18: Da gab es verschiedene Motive aber... die als Emanzipationshelden im heutigen Sinne zu präsentieren, finde ich problematisch wenn man sich anguckt wie deren soziale Verhältnisse sind.
01:12:34: Die haben ihre Handlungsspielräume erweitert dadurch dass sie sozusagen Crossdressing betrieben haben und sich dem Militär angeschlossen haben aber Sie hatten dabei auch ganz ganz klaren Regeln zu folgen und auch sind auch große Risiken eingegangen.
01:12:50: Apropos Geschlechterwollung und Geschlechterordnungen, Sie schreiben ja das bis nineteenundfünfundvierzig rund fünfhunderttausend
01:12:57: Frauen
01:12:58: als Wehrmachtshelferin dienten.
01:13:01: Was waren das für Frauen?
01:13:02: Und was war der Dienst den sie verrichteten in Deutschland?
01:13:07: Ja die Wirrmachtshelferinnen gibt es hier auch eine Studie schon von Franka Maubach, die auch mit einigen von denen gesprochen hat.
01:13:16: Die Wehrmachtshelferinnen, das waren genauso wie die Auxiliaries in Frankreich und Großbritannien auch in der Sowjet-Union überwiegen junge, ledige Frauen.
01:13:25: Und sie sind überwiegend zwischen Ende ... in dem Dreh geboren wurden.
01:13:35: Viele von denen sind natürlich, das kommt darauf an, wenn sie eingezogen wurden, das fingen nineteenunvierzig an.
01:13:42: mit jedem Kriegsjahr waren die Jünger, sind natürlich auch viele durch den Mund deutscher Mädel also nationalsozialisiert worden und haben auch die Ideologie geteilt.
01:13:55: Ich habe einige Beispiele, wo die jungen Frauen schon in Opposition zu ihrem Elternhaus, ihrem bürgerlichen Elternhaus schon dreiunddreißig in den BDM eingetreten sind also das heißt relativ früh sich mit dem System identifiziert haben als Jugendliche.
01:14:11: Und die Nationalsozialisten wollten erst mal nicht, dass Frauen sozusagen für den Krieg immobilisiert wurden.
01:14:22: Aber sie haben schon in dem Wehrgesetz-Nurzelt-Fünfunddreißig festgehalten das im Notfall... jeder Bürger, jede Bürgerin.
01:14:32: Also sozusagen auch Frauen zum Kriegsdienst verpflichtet ist.
01:14:35: und sie haben dann gerade für die Mobilisierung nicht nur der jungen Männer mit dem Reichsarbeitsdienst, aber auch für die Frauen ab neunzeir- neununddreißigmal hier Verpflichten für junge Frauen dann sozusagen diese Mobilisierung ausgebaut.
01:14:49: und je mehr größer die Personalnot war beschreibt das ja in meinem Buch wirklich diese verschiedenen Phasen, da kann ich jetzt gar nicht drauf eingehen.
01:14:58: Aber je größer die Not wurde, je größter die Verluste wurden desto systematischer wurden die jungen Frauen aber dann auch verheiratete Frauen vor allem Arbeiterfrauen für die Industrie und die Arbeitswelt mobilisiert.
01:15:14: Und über den Reichsarbeitsdienst wurden dann junge Frauen, auch aus sogenannte Kriegshilfsdienst meiden wirklich eingesetzt als Wehrmachtshäferin.
01:15:27: Was die gemacht haben... Die haben alles gemacht, genauso wie im ersten Weltkrieg.
01:15:32: Die haben die Logistik gemacht, die haben die Administration gemacht, sie haben in den Büros gearbeitet und die Todeslisten geschrieben oder die Tötungslisten.
01:15:41: Sie haben die Transportliste geschrieben haben in den Werkstätten gearbeitet.
01:15:48: Die haben die Lastwagen gefahren, die haben die Fluchtzeuge mit repariert.
01:15:53: am Ende haben sie über hundert und dreißig verschiedene Tätigkeiten ausgeübt und überall wo sie eingesetzt wurden war das Ziel Männer für den unmittelbaren Frontdienst frei zu stellen.
01:16:05: Ganz genauso wie eben in der britischen Armee und später auch also französischer Armee ist wegen des Kriegsverlaufs ein bisschen komplizierter.
01:16:15: Und dann eben halt ab nineteen vierzig auch für die Flugabwehr.
01:16:18: Darüber hatten wir ja schon gesprochen.
01:16:21: Die durften natürlich nicht auf den Knopf drücken.
01:16:25: Es gibt ein schönes Zitat von der Wehrmachtführung, dass Die deutsche Frau ist keine Soldatin.
01:16:34: Aber gleichzeitig haben sie intensiv darüber diskutiert, warum denn für diese jungen Frauen dieser Dienst als Etappenhelferin oder auch als rote Kreuzschwester so wichtig ist und das Argument war dass Frauen die lernen zu dienen und sich für das Vaterland zu opfern, dann zukünftig bessere Mütter sind die ihre Kinder auch entsprechend für die notwendige Opferbereitschaft ausbilden können.
01:16:58: Das heißt man hat also wirklich genau das was wir auch woanders sehen... Man hat die eigene Ideologie schlechter Ideologie in einer militärischen Notlage einfach über ein Haufen geschmissen oder versucht entsprechend zu formen.
01:17:16: Zum Teil hat man sie auch gar nicht aufgegeben, die haben durchaus auf der einen Ebene der Propaganda dieses traditionelle Bild, der Soldat an der Front schützt also die Mutter zur Hause und gleichzeitig aber auch die Krankenschwester als die Kameradin des Wehrmachtssoldaten.
01:17:35: Wir natürlich nie über alle Gruppen sprechen.
01:17:37: Es sind ja immer nur bestimmte soziale Gruppen, bestimmte Altersgruppen die jeweils in diesen Kriegssituationen mobilisiert worden oder benötigt wurden und das waren in allen Ländern überwiegend junge alleinstehende Frauen.
01:17:52: Ja?
01:17:53: Wieso konnten sich diese deutschen Frauen trotz ihrer umfangreichen Kriegsunterstützung, die sie ja gerade genannt hatten nach nördnachtfünfundvierzig eher als Opfer darstellen?
01:18:05: Was wir bei den Alliierten sehen mit den Unterstützerinnen in der Armee, dass man sagt also Frauen
01:18:11: können ja gar nicht Täter sein?
01:18:16: Das ist schwierig.
01:18:18: Weil erstens ist natürlich der Unterschied wie die Niederlage und Sieg.
01:18:24: Also nach dem ersten Zweiten Weltkriechen allen Kriegsbeteiligten Nationen sehen wir das gleiche Muster Frauen wurden mobilisiert, Frauen werden demobilisiert.
01:18:34: Frauen werden in der Erinnerung überwiegend als Krankenschwestern erinnert.
01:18:41: Aber für die deutsche Erinnerungsgeschichte... haben wir es ja auch mit einer totalen Niederlage zu tun.
01:18:49: Das heißt, es musste aufgearbeitet werden diese Erfahrung von totaler Mobilisierung für den Krieg und dann eben dem zerschmettern sämtliche Hoffnungen und Träume.
01:19:01: Und da ist also diese Geschlechterideologie sehr hilfreich.
01:19:08: Ja, weil wenn Frauen... also was man gesagt hat ist ja das war ein Männerstaat, denn es waren Männerstaate haben ja auch als ich anfing zu studieren in den siebzehn Jahren sind wir da auch noch von ausgegangen.
01:19:19: Da wusste man ja ganz wenig über diese Dinge.
01:19:22: und deshalb im Männerstaats sind Frauen Opfer Und ja, können ja nicht Täterinnen sein.
01:19:27: Die gleichen Vorstellungen haben die Alliierten in den Prozessen nach Fünfundvierzig auch geltet.
01:19:33: Also selbst die Führerin der NS-Frauenchef, die ja auch die oberste Verantwortliche für das Deutsche Rote Kreuz war was eng mit der SS zusammengearbeitet hat in den Händen der SS war und diese Oberin rassistische Gesundheitspolitik umgesetzt haben.
01:19:53: Die konnten sich nach dem Krieg als humanitäre Helferin hinstellen und als Opfer auch in gewisser Weise, also die doch nur sozusagen gerettet haben zur unschuldigen Wehrmacht.
01:20:06: Denn auch die Wehr macht, das dürfen wir ja nicht vergessen ist eigentlich bis in die neunziger Jahre als unschulig in ihrer Masse betrachtet worden.
01:20:14: Die Verantwortung wurde an die NS-Führung delegiert – an ESS und ihre Organisationen.
01:20:20: aber die Wehremacht hat nur ihre Pflicht getan.
01:20:24: Komplementär dazu ist eben wirklich dieses Narrativ von den Krankenschwestern.
01:20:30: dass die Frauen Opfer waren, passt doch.
01:20:32: Ich meine wenigstens die Hälfte der Bevölkerung wäre nicht verantwortlich für den Nationalsozialismus.
01:20:38: Ja ich bin jetzt ein bisschen zynisch aber...
01:20:40: Weil sie ja natürlich nicht wählen durften
01:20:43: lassen?
01:20:43: Genau!
01:20:43: Sie haben sich nicht an die Macht gebracht, aber sie waren ...der NS-Staat war ein Männerstaat, sie durften ja auch nicht in der Politik tätig sein.
01:20:50: und wie es in einer Stellungnahme zu...
01:20:52: Aber in Weimar durften sie ja wählen.
01:20:54: also richtig.
01:20:55: Ja, aber in der Stellungnahme der Alliierten zu Gerd Rutschholz klingen hieß es ja sie war nur für Haushalt und Fürsorge verantwortlich.
01:21:03: Das heißt das ist ein ganz starkes Entlastungsnarrativ gewesen dass wenigstens die Hälfte der Bevölkerung unschuldig war.
01:21:19: Wenn man sich anguckt wie stark der Widerstand war selbst innerhalb der feministischen Geschichtsforschung.
01:21:27: Wir hatten hier Ende der frühen neunziger Jahre die sogenannten Historikerin Streit über diese Frage von der Rolle von Frauen im Nationalsozialismus, wo auf der einen Seite überwiegend ältere Historikerinnen standen also sozusagen auf diese Opferrolle von Frauen als Opfer vom NS-Staat verwiesen haben und auf der anderen Seite jüngere Frauen, so wie ich.
01:21:52: Und viele amerikanische Kolleginnen standen die gesagt haben, nee, Frauen haben die ganze Breite von Täterinnen bis hin zu Opfern und Mitläuferinnen haben alle Funktionen wahrgenommen und wir müssen uns das alles angucken.
01:22:05: Wir müssen uns natürlich auch begreifen dass diese Frauen Ja, die waren zum Teil Opfer und Täterin zugleich.
01:22:12: Genauso wie auch im Konzentrationslager die funktionsheftliche Häftlinge, die männlichen wie weiblichen... Die waren Opfer aber sie mussten auch Entscheidungen ob sie das wollten oder nicht überleben und totstellen.
01:22:24: also es heißt diese Ambiguitäten dieses Continuum im Verhalten Das ist es was uns, glaube ich hilft Geschichte viel besser zu verstehen als diese polarisierenden Zuweisungen in irgendwelche Schatulen.
01:22:40: Das hilft uns nicht menschliches Verhalten zu verstehen und schon gar nicht auch den anderen zu verstehen.
01:22:45: Ja das ist kompliziert.
01:22:46: Das sehen wir ja aktuell im Aufstieg der AfD auch und glaublich dass sich hier die AfD bei
01:22:50: diesem Podcast erwähnt
01:22:51: aber muss es tun weil eine Sache nehme mich gerade aktuell sehr mit Nämlich ein Video, das ich bei TikTok gesehen habe.
01:22:58: Da wird eine AfD-Anhängerin befragt zu dem Thema Waffenrecht in Deutschland und da sagt sie so wörtwörtlich... Also ich möchte
01:23:07: auch ne Waffe
01:23:08: tragen!
01:23:09: Damit ich... also wird es so gefragt warum?
01:23:11: Na ja damit ich zur Not auch einen Migranten abknallen kann.
01:23:14: Das sagt sich so irgendwie Kamera.
01:23:15: Und dann sage ich mir Ich sehe die Forderungen der AfD und da bin ich als Frau Opfer und da sehe ich diese Frau.
01:23:26: Also, es ist halt
01:23:27: kompliziert.
01:23:28: Richtig!
01:23:29: Und ich meine... also in dem Kapitel zu den Wehrmachtshäferinnen habe ich die Geschichte von Lore Vogt.
01:23:38: Die ist interessant weil sie eine vollkommen überzeugte Anhängerin des Nationalsozialismus war.
01:23:44: Sie war in einer Flugabwehreinheit in Prag und die haben wirklich bis zur letzten Minute an das ja ohne Männer Da sind ganz wenige ältere Männer, die noch da waren gekämpft sich gegen die anrückenden Russen und die anrückenden Amerikaner gewährt.
01:24:03: Einer ist dann in amerikanische Kriegsgefangenschaft gekommen.
01:24:05: Sie ist ab ca.
01:24:06: der Viertel gestorben hat ihre Erinnerungen vorher festgehalten und der Text ist erschreckend Weil sie hat überhaupt nichts gelernt von der Niederlage.
01:24:15: Sie hat genau die gleichen rastistischen Vorstellungen und Vorurteile gegenüber den Amerikanern, gegenüber dem Juden, gegenüber den KZ-Insassen wie sie auch hatte.
01:24:26: Ja Frauen können alles sein!
01:24:29: Wir sind nicht nur Opfer wir können genauso Täterinnen sein und es kommt immer auf die historische Situation an.
01:24:34: aber was ich glaube das wichtig ist in diesem Zusammenhang.
01:24:38: Und das ist auch, es gibt ganz unterschiedliche Erinnerungstexte vor allem von den Wehrmachtshäferinnen wo auch Frauen... Es gibt auch Frauen die Verantwortung übernehmen und die sich auch fragen wie konnte ich mich so verhalten?
01:24:49: Warum habe Ich mich so Verhalten?
01:24:51: also ihr Schmitz zum Beispiel, Stabshäfern sehr interessant weil sie sich wirklich fragt wieso hab ich geschwiegen?
01:24:58: Wieso habe ich das alles mitgemacht?
01:25:02: habe ich zur Seite geguckt.
01:25:04: Also sozusagen, also ich denke es ist was wir auch lernen können von der Geschichte ist eben wirklich die verschiedenen Arten mit schwierigen gefährlichen und demokratischen Situationen umzugehen.
01:25:17: Das ist ein Aspekt.
01:25:18: Es ist halt immer schwierig in Situationen Nein zu sagen aber da hilft es solche Erfahrungen aus der Vergangenheit sich
01:25:29: vielleicht jetzt mal zur Brust.
01:25:30: Ja, aber ich habe in meiner Familie auf beiden Seiten meiner Großeltern im sozialdemokratischen Widerstand.
01:25:40: Und ich hab mit meinen Studenten und Studentinnen, wenn ich die Geschichte des Nationalsozialismus unterrichtet habe auch immer über Widerständgeräte also nicht nur über die Täter sondern auch Opfer, aber auch diejenigen, die sich in verschiedenen Formen gewährt haben Männer wie Frauen, Juden oder Nicht-Juden.
01:26:00: Ich bin ganz ehrlich, ich weiß nicht.
01:26:01: Ich meine, ich bin froh, dass sich diese Familiengeschichte habe aber ob ich die Kraft hab in so einer Situation das Gleiche zu leisten?
01:26:11: Das weiß ich nicht!
01:26:12: Das heißt es ist wirklich schwierig.
01:26:14: also wir... ich bin als Historikerin immer sehr vorsichtig oder versuche vorsichtig zu sein mit meinen Urteilen Aber Es gibt mir Mut und ich hoffe es gibt auch anderen Mut.
01:26:26: Das sind auch solche Frauen und solche Männer gab dass also auch die Hoffnung nicht aufgegeben haben und ich denke, wenn wir über die gegenwärtige Situation reden.
01:26:36: Das ist wichtig!
01:26:37: Wir dürfen uns nicht unterkriegen lassen.
01:26:39: Wir dürfen keine Angst haben und wir müssen Hoffnung behalten.
01:26:42: Ja sich nicht von dem Hass völlig entkräften
01:26:48: lassen?
01:26:48: Nein genau und was ich wirklich finde für diejenigen in den Medien sind... dass man sich auch der Gegenwert alles schwarz-weiß zu sehen.
01:26:58: Die Geschichte ist viel komplizierter und die Gegenwart ist genauso kompliziert, ja?
01:27:03: Und das hilft uns überhaupt nichts diese Schwarz-Weiß-Chartoullen aufzubauen!
01:27:08: Wir brauchen Verständnis, wir brauchen Zuhören.
01:27:12: So ist es... ich komme trotzdem nochmal auf das Buch zurück.
01:27:16: Ich wollte ein bisschen nähern wie uns hier der Gegenwart.
01:27:18: also bis heute
01:27:19: ist es ja
01:27:19: vor allem in Deutschland so, dass Frauen nicht verpflichtet werden zum Wehrdienst.
01:27:27: Das scheint mir ein bisschen ein deutscher Sonderweg zu sein.
01:27:30: Ich bin noch nicht so alt, ich kann mich noch an die Debatte erinnern ob Frauen in der Waffe überhaupt in der Bundeswehr, wenn sie in der bundeswehr dann sind dienen sollen.
01:27:40: das war auch bevor man die Werbpflicht sozusagen erst mal ausgesetzt hatte in Deutschland Während die gleichzeitig auf der anderen Seite der Mauer bei der NVA schon twohneinzehntsechzig Die Einführung der Werbflicht
01:27:57: Frauen
01:27:58: hatten.
01:27:59: Vielleicht können Sie mal kurz darauf eingehen, warum es diesen deutschen Sonderweg quasi eigentlich ein Westdeutscher-Sonderweg gab und die Frage beantworten war denn die DDR-Gesellschaft offener für Frauen im Militär oder ist das auch nur Überreste
01:28:13: von Propaganda?
01:28:14: Also wir brauchen mehr Forschung zur militärischen Frauen in der NVA und außer auch im militärische Sicherheitsdienst.
01:28:23: da gibt's jetzt jüngerisch Studien von Jüngeren.
01:28:26: ist es nicht so, dass Frauen unter der Wirflicht standen.
01:28:30: Mit der Einführung – also die NVA wurde ja ein Jahr nach der Bundeswehr eingeführt und ist erst eine Berufsarmee gewesen und ist dann, ist nach dem Mauerbau, ist sie zu einer Wirflichtsarmee umgewandelt worden und in diesem Zusammenhang hat man die NVA auch für Frauen geöffnet.
01:28:48: das heißt Frauen konnten als Freiwillige sich der NVA anschließen Und sie hatten lange nur Zugang zu ganz begrenzten Bereichen.
01:28:59: Also die Administration ist immer im Bereich gewesen, also ganze Verwaltung.
01:29:04: Sie waren im Militärsanitätswesen und im Nachrichtenwesen.
01:29:08: Die Zahl ist auch vergleichsweise gering – nie mehr als in den meisten anderen Arminen zwei Prozent.
01:29:16: Im Vergleich zur Bundeswehr ist das allerdings schon recht fortschrittlich.
01:29:23: Was ist fortschrittlich in diesem Zusammenhang?
01:29:25: Aber die Bundeswehr, als sie dann in den Jahr nineteen fünfundfünfzig eingeführt wurde, da wurde dann im Grundgesetz explizit festgeschrieben, dass Frauen nicht zum Währdienst verpflichtet werden können und dürfen.
01:29:36: Und die Bundeswähr hat aus Personalmangel Thema... Frauen, Personalmangel.
01:29:43: dann das Militärsanitätswesen zunächst geöffnet für Frauen und das Musikkorps.
01:29:51: Zum gleichen Zeitpunkt gab es also in den norwegischen Streitkiften zum Beispiel.
01:29:56: die sind Mitte der Siebzigerjahre für Frauen geöffnet worden.
01:30:03: Ab Anfang der Achtziger Jahre hatten sie schon Zugang zu allen Bereichen des Militärs, also auch Kampfeinheiten.
01:30:11: Das heißt nicht dass sie das realisiert haben, das waren sehr geringe Prozent sein.
01:30:16: aber theoretisch hatten Sie das Recht.
01:30:19: für die Bundeswehr und die meisten Länder der Europäischen Union braucht erst die Klage von Tanja Krell im Jahr und das Urteil des Europäischen Gerichtshofs, was dann fest schrieb.
01:30:32: Das Frauen in allen Staaten der Europäischen Union, das waren damals sechzehn, die der Zugang zu allen militärischen Bereichen ermöglicht wurde.
01:30:42: Die Bundeswehr hat schon, also der Bundestag hat er schon zweitausendeins umgesetzt.
01:30:48: In andern Ländern hat das viel länger gedauert.
01:30:50: Also in Großbritannien hat es bis zum Jahr zwei Tausendsechzehn gedaubert und in den USA hat es auch, also es hat nichts mit dem EU-Beschluss zu tun aber hat auch sehr lange gedauerte ähnlich lange.
01:31:00: Das heißt, dass war immer eine extrem umstrittene Frage.
01:31:04: Wollen wir Frauen im Militär?
01:31:07: Und wenn wir sie zulassen weil Sie brauchen vor allem in freiwilligen Hirn dann zu welchen Bereichen?
01:31:14: lassen für sich zu und sollen wir Oh Gott, oh Gott.
01:31:17: Zukunft kämpfen und Einheiten zu
01:31:19: lassen.".
01:31:19: Also das war wirklich immer der Kernpunkt da wo drüber gestritten in den neunziger Jahren und nach dem Millenium.
01:31:26: Und dieser Streit hielt auch nach dem Beschluss des Europäischen Gerichtshofes an ja.
01:31:31: Und Realität ist ganz häufig eine ganz andere Situation als die Rechte.
01:31:37: Das heißt wenn man sich anguckt... Der Anteil der Frauen in wirklich kämpfenderen Einheiten, wie immer man die auch definiert ist nach wie vor vergleichsweise gering.
01:31:47: Und selbst in den israelischen Streitkräften wo Frauen seit Gründung des Staates Israel ja auch wirklich zu wirflich daran gezogen wurden gab es eine ganz rigide geschlechtsspezifische Arbeitsteilung in der Armee Logistik, Reproduktion und Militärsanitätswesen.
01:32:05: Und da muss es dann erst in den Neunundneinzig Beschluss des israelischen Oberstengerichtshofs geben dass Frauen zu allen Einheiten zugelassen werden.
01:32:15: aber wenn wir uns angucken wie das heute aussieht Dann sind es immer noch unter zehn Prozent also fünf Prozent sechs sieben Prozent Das heißt ist immer noch im vergleichsweise geringer Anteil.
01:32:26: und die Frauen in allen Armeen Und das ist sehr bedenkenswert.
01:32:33: Nach neuerer Studien kämpfen mit dem gleichen Problem, ob es die Ukraine ist wo der Frauenanteil heute einundzwanzig Prozent ist oder die israelische Armee oder die NATO Streitkräfte wo er im Durchschnitt bei vierzehn Prozent liegt, ist sexuelle Diskriminierung und Gewalt.
01:32:50: Es gibt eine Studie von zweitausendvierundzwanzig da der NATO wo dreizehn NATO-Staaten untersucht wurden, eine sehr dicke Studie.
01:33:01: Und das Ergebnis ist dass sexuelle Diskriminierung und Gewalt ein Hauptproblem in den Natostreitkräften sind und ein haupt Hindernis
01:33:11: Frauen
01:33:12: nicht zu gewinnen auch zu gewinnen aber vor allem zu halten.
01:33:15: Ja
01:33:16: es könnte bisschen kompliziert werden wenn die Gefahr besteht dass man von den Kameraden sexuell belästigt oder mehr wird.
01:33:25: wenig Überzeugungskraft hinter den Werbefrüchen unter anderem der Bundeswehr kommt doch zum Militär.
01:33:35: Ja, deshalb ist es wenn man das wirklich ernst meint also wenn man wirklich glaubt dass wir um das zeigen die skandinavischen Länder die ja eine geschlechtergerechte Wehrpflicht haben wo also Frauen und Männer sozusagen als freiwillige eingezogen werden können.
01:33:51: Das ist jetzt sehr kompliziert, will ich nicht darauf eingehen im Detail.
01:33:54: Aber eine einste Hauptprobleme in Norwegen, Schweden und Dänemark
01:33:59: ist
01:34:01: das Recht ist die eine Sache aber die militärische Kultur- und militärischen Praxis und inwieweit wirklich ne Offenheit und Gleichberechtigung gelebt wird ist die andere Praxis.
01:34:14: Und dass es sehr schwer zu verändern den ganz ausgeprägten Willen der militär Führung unter politischen Führungen und da braucht es sehr konsequente Politik und Praktiken.
01:34:28: Und es brauche eine Verfolgung, eine konsequende Verfolgungs- jeder Form von Diskriminierung und sexueller Gewalt in den Streitkräften.
01:34:37: Das heißt man kann das nicht einfach dulden und nur dann selbst unter diesen relativ im Bezug auf Geschlechtergerechtigkeit progressiven Gesellschaften und offenen Streitkräften, theoretisch offene Streitkäften ist es zentral und funktioniert nur wenn die Militärkultur entsprechend geändert wird.
01:35:01: Wir haben ja über die Notsituation gesprochen dass Frauen gerne in diesen Nots situationen für die Streiträfte in Kriegszeiten auch immer mal akzeptiert und rekrutiert wurden.
01:35:16: Wir haben auch darüber gesprochen, dass
01:35:18: nie wirklich als Soldatinnen an der Waffe oder töten da Art und Weise.
01:35:24: Gleichzeitig haben wir aktuell eine Berichterstattung die darauf hindeutet.
01:35:29: das ist durchaus eine Eskalation bezüglich der Angriffe Russlands vielleicht auch in den europäischen Raum geben könnte.
01:35:37: Das heißt, die Situation dieser Mut könnte schneller kommen wahrhaben oder sehen wollen, verdrängen ist ja allgegenwärtig aktuell.
01:35:54: Wenn es zu dieser Notsituation kommt und Frauen in diesem Fall mehr sein werden als nur unterstützende
01:36:03: Part
01:36:04: in einer Armee weil wir sind im einundzwanzigsten Jahrhundert Es gibt Drohen die Tatsache dass Frauen sicherlich auch aktiv töten ist eher größer als geringer.
01:36:15: Wie verhindern wir den Rohlberg, den wir unter anderem im Ersten Weltkrieg gesehen haben?
01:36:21: Im Zweiten Weltkrig.
01:36:23: Generell in jedem Krieg
01:36:28: der Vergangenheit, der Frauen eher wieder an den Herd gedrückt hat als... Also die ersten sie tun hier den zweiten Schritt vom Ersten.
01:36:32: erst mal ist ja die Frage wie gehen wir damit um?
01:36:35: also ich bin Ich ende meinem Buch ja nicht mit einer klaren Aussage, aber ich bin eigentlich nach meinen Forschungen eine große Anhängerin einer allgemeinen Dienstschlecht für Männer und Frauen.
01:36:46: Ja wo?
01:36:47: Mit dem Recht auf Verweigerung und soziale Dienste?
01:36:50: weil wir können eigentlich im einundzwanzigsten Jahrhundert als Frauen schlecht sagen Wir wollen weiter von den Männern beschützt werden Und deshalb müssen die wirklich dich sein und wir sind also sozusagen außen vor dass das eine, aber dann muss entsprechen müssen.
01:37:06: Entsprechend die Bedingungen in den Streitkräften geschaffen werden und ernsthaft auch wirklich für eine angemessene Frauen und also Diversitätskultur sich eingesetzt haben.
01:37:16: was bis zu solchen absurden Punkten geht ich, dass die Uniformen passen müssen ja?
01:37:22: Ich habe mit der Genderadvisorin der Sesnato Hauptquartiers vor kurzem Interview geführt ist, dass die Sicherheitswesten, die Helme, die Stiefel und die Uniform für die Frauen nicht passen.
01:37:38: Und wenn sie nicht passend sind, dann sind sie natürlich auch nicht richtig geschützt.
01:37:42: Das heißt – und das ist eine Diskussion, die habe ich also mit ganz vielen führiger verschiedenen Gespräche im Moment, Interviews mit Offizieren aus verschiedenen Ländern – es ist ein Thema was immer wieder durchkommt.
01:37:53: Das heisst ja, ich bin dafür aber nur unter bestimmten Voraussetzungen.
01:37:57: Dass das eine, das zweite Ich bin nur für ein Ausbau der Mobilisierung, der nicht auf Kosten von... von Bildung und Sozialwesen und Gesundheitswesen geht.
01:38:11: Das heißt, wir müssen wirklich drüber nachdenken wie wir wenn wir das wirklich wollen auch den notwendigen Ausbau der Streitkräfte finanzieren.
01:38:22: Das kann nicht dass eine gegen das andere ausgespielt werden.
01:38:25: Wir müssen über ein anderer sozial gerechte Steuerpolitik endlich nachdenkt und nicht über Kürzungen beim Bürgergeld.
01:38:31: also was wirklich Alte?
01:38:33: Was verteidigen wir?
01:38:34: Richtig, das ist genau der Punkt.
01:38:36: Die Frage ist was verteidigend wie?
01:38:39: wer soll was verteiden?
01:38:42: also ich finde es extrem wichtig dass wir über eine andere Finanzierungspolitik endlich nachdenken.
01:38:49: ernsthaft ja Wir haben im Grundgesetz eine Vermögenssteuer und sie ist ausgesetzt worden.
01:38:54: darüber wird viel zu wenig geredet.
01:38:57: nur über Kurzung gerede
01:39:00: Ich mit meinem beruflichen Hintergrund, weil sie daraufhin meine Höhren und Höhre.
01:39:04: am threizehnten Oktober gibt es eine mündliche Verhandlung zum Thema
01:39:08: Erbschaftssteuer.
01:39:10: Da ist dann die Vergönungssteuer nicht
01:39:12: sehr weit.
01:39:13: Da muss dann was getan werden?
01:39:15: Das Bundesverfassungsgericht wird da deutlich
01:39:17: werden bezüglich
01:39:18: der Ungerechtigkeit Erbschaftsteuer gesetzt!
01:39:21: Und wer hier Erbshaftsteuer erheben kann und warum?
01:39:24: Das ist nämlich ein zweiter Teil.
01:39:25: Da gibt's noch ne zweite Verhandelung, so wird gleich in einem Wisch hinterher gemacht.
01:39:29: Also da wird sich demnächst was tun müssen aufgrund des Drucks auch vom Bundesverfassungsgericht.
01:39:35: Ja, aber...
01:39:36: Wird hier noch
01:39:38: Thema mit?
01:39:38: Das ist ein wichtiger Punkt und ich bin absolut dafür.
01:39:42: wirklich das Thema Sicherheits-, also Nationale wie internationale Sicherheitspolitik und das Thema Schutz von Demokratie und Schutz von Gleichberechtigung und Diversität – das gehört für mich zusammen!
01:39:57: Scheiß, wie das so manche Rechtspopulisten auch in den Etaschreien unter anderem auf der Plattform von Elon Musk.
01:40:05: Aber das ist ein ganz zentraler Punkt bei der Frage, wen wir dazu bringen, das Land zu verteidigen?
01:40:12: Weil die Motivation muss ja da sein, die Fragen muss ja sein warum.
01:40:15: und
01:40:15: einfach nur zu sagen...
01:40:16: Naja, wenn dann der Angriff kommt, dann sterben die Leute schon von sich aus gerne um ihr Hab und Gut zu verteidigen.
01:40:22: Das reicht im einundzwanzigsten Jahrhundert
01:40:24: nicht mehr aus?
01:40:25: Nein!
01:40:25: Wir müssen ja auch davor vorbereitet und ausgebildet sein.
01:40:29: Aber grundsätzlich halte ich das mit den alten Demokraten und Liberalen des neunzehnten Jahrhundes, die sich für einen Miliz eingesetzt haben, also sozial sozusagen... die Gesellschaft widerspiegelt.
01:40:44: Nur eine Armee, die die Gesellschaft in ihrer gesamten Breite widerspiegelt ist wirklich meines Erachtens kann eine demokratische Armee sein Und deshalb bin ich auch für die Dienstpflicht, weil die Gefahren natürlich in den derzeitigen politischen Verhältnissen besteht.
01:40:58: Dass wenn wir eine reine Berufsarmee haben, dass nur ganz bestimmte gesellschaftliche politische soziale Gruppen von der Bundeswehr und auch in anderen Ländern ist ja das ähnliches Problem in Streitkreis.
01:41:11: Und warum?
01:41:14: Ja gut, aber das ist noch eine andere Geschichte.
01:41:16: Aber wenn ich jetzt mal in Europa rumgucke also von den Berufsamhänen angezogen werden... Also insofern denke ich müssen wir da intensiver drüber nachdenken.
01:41:26: Okay zwei letzte Fragen.
01:41:29: hat der Krieg historisch gesehen je als Emanzipationserfahrung für Frauenfunkzungen oder ist es eher so eine nachträgliche Romantisierung
01:41:38: Kriegkanin, Emanzipationserfahrung.
01:41:41: Also was heißt Emanzipation?
01:41:43: Ja ich kriege es viel zu grausam und schrecklich als dass sich ihn mit dem Wort Emancipation zusammenführen würde.
01:41:50: Was kriege durchaus wenn man jetzt also an die Diskussion um den ersten Weltkrieg oder zweiten weltkriegt denkt was wir immer wieder sehen ist das kriege Handlungsspielräume auch von Frauen erweitert haben zum teil gar nicht mal freiwillig sondern gezwungen weil sie erwerbstätig sein mussten aber auch zum Teil eben eindringen in soziale Berufe, in neue Berufsbereiche freiwillig.
01:42:15: Aber das sind Handlungsspielräume – das ist nicht unbedingt gleichzusetzen mit Emanzipation.
01:42:21: und die Forschung hat im Bezug auf den Ersten Weltkrieg, wo das intensiv diskutiert wurde nachgewiesen, dass selbst wenn sich die Handlungspielräume von Frauen erweitert haben….
01:42:32: was passiert ist.
01:42:32: Es gab dann das Frauenstudium, es gab Frauen als Lehrerin, als Rechtsanwältin, als Ärztin also in der Zwischenzriegszeit.
01:42:40: arbeiterfrauen wurden in neuen Industriebereichen tätig und in der Verwaltung und Administration aber gleichzeitig ist die geschlechterliche Recher nicht infrage gestellt worden.
01:42:50: Die wurde weiter festgeschrieben und dass Ehe- und Familienrecht, was diese patriarchalische Geschlechterordnung wirklich in Gesetze gegossen hat in Deutschland aufgehoben worden.
01:43:04: Das heißt es ist ambivalent und schwierig, man muss da sehr genau gucken und sich fragen was bedeutet das?
01:43:16: Haben
01:43:18: Sie sonst noch eine Botschaft für meine Hörerinnen und Hörern?
01:43:21: Nein ich bedanke mich ganz herzlich für das Gespräch und wünsche Ihnen alles Gute!
01:43:29: Ich Ihnen auch
01:43:42: herzlichen Dank.
01:43:42: bis dann tschü tschüss Mach was du willst.
01:43:44: Ich mach, was ich will.
01:43:45: Jenny macht und so alles, was sie will in ihrem Podcast.
01:43:48: So sieht das aus?
01:43:48: Richtig!
01:43:48: So musst
01:43:48: du auch sein weil nur so läuft es.
01:43:52: Nur so läuft das.
01:43:53: Guten Morgen erst mal.
01:43:54: Guten
01:43:55: morgen Hallo.
01:43:56: Guten Morgens Achim für die Hörerinnen und Hörern.
01:43:59: Jenny hat heute Urlaub und da dachte sich wenn sie Urlaub hat kann sie das Podcastgespräch auf den frühen Morgen legen.
01:44:07: ist es zehn Uhr?
01:44:08: naja so früh?
01:44:11: Die meisten sind jetzt schon auf Arbeit, also ich habe Kollegen die sind sechs Uhr auch auf Arbeit.
01:44:15: Aber ich hab heute tatsächlich lange geschlafen.
01:44:17: aber ich rede heute mit Achim wohlgetan über die Blackbox Bundeswehr.
01:44:24: Die hundert Milliarden Illusionen.
01:44:25: was unsere Truppe wirklich braucht das steht im Econ Verlag aber nicht nur über das Buch oder die Bundeswehr sondern auch ein bisschen über Achim.
01:44:33: und vielleicht kannst du dich den Hörerinnen und Hörern kurz vorstellen.
01:44:36: wer bist Du denn?
01:44:38: Ja hallo erstmal Hallo Jenny erst mal und ja Achim wie du schon sagst, Achim Wohlbetan.
01:44:43: Ich war einmal sehr lange Soldat habe auch schon darüber einige Bücher geschrieben bin im Moment tätig für den deutschen Bundeswehrverband.
01:44:51: das ist so eine Interessenvertretung zivil würde man sagen die Gewerkschaft.
01:44:55: ich muss aber immer wieder sagen spreche nicht in deren Auftrag wenn ich hier über das Buch spreche.
01:45:00: bei mir lag es einfach daran da ich jetzt über die Jahre viel mit den Soldaten in der Tattoon habe und sehe, dass die Interessen von denen noch nicht kaufertreten werden.
01:45:09: Dass ich erstmal versuche jetzt hier das Buch anneut hinzukriegen irgendwie über mich selber.
01:45:13: Ich bin mittlerweile seit der Knochen und bin halt mein Leben lang in meiner Welt unterwegs gewesen ob es militärisch ist oder auch zivil habe immer was mit dem Militär zu tun gehabt und demzufolge im Moment wohne ich in der Nähe von Wolfsburg.
01:45:31: aber das ist bei mir immer so Ja, wie ich mich da gerade zwitschere.
01:45:34: Also ich kann heute hier im Morgen da sein.
01:45:36: Und ansonsten...ja, ich bin jetzt gut!
01:45:39: Ich hoffe dir geht's auch gut und das ist mal ein bisschen Quatsch.
01:45:42: Mir geht es immer gut?
01:45:43: Sehr gut.
01:45:44: Kommen wir noch ein bisschen zu deinem Hintergrund.
01:45:46: Du hast ja den Grundwehrdienst vor einiger Zeit abgeschlossen.
01:45:51: Richtig, siebenundachtzig, achtnachtzig war ich Grundwehrdienstweiler-Leistender damals Panzergrenadier in Wesendorf das ist hier in der Nähe von Gifford und Wolfsburg.
01:45:59: dann war ich fünfundneunzehntig bis zwei tausendsechs als Zeitsoldat dort damals bei den Fallschirmjägern zuerst im Oldenburg dann eine Fahrelle um meine alte Einheit die liegt heute in Seedorf und hab da halt sehr viele Lehrgänge besucht und war auch sehr viel unterwegs.
01:46:16: also ich habe damals und war halt wirklich auch weltweit.
01:46:22: In Afghanistan war ich in dem Jahr zwei, zwei, drei und vier Jahre alt.
01:46:26: Und dort ist sehr viel mit verschiedenen Einheiten herumgekommen.
01:46:29: Es waren auch Angehörige von Spezialkräften zeitweise.
01:46:33: Und es war eine sehr intensive Zeit, viele Erfahrungen gemacht, viele gute Leute kennengelernt.
01:46:39: Natürlich ein paar negativer Erlebnisse, aber das bleibt aber nicht aus.
01:46:41: Das ist ganz klar.
01:46:42: und danach habe ich quasi letzten Endes Ähnliches gemacht.
01:46:47: neben dem Bücher schreiben war Ich dann auch in der zivilen militärischen ohne sage man da wirks Aber diese bilden geschichten niemand immer hört ich hab das schwappungmäßig Personal ausgebildet für krisengebiete und habt dann auch Militärische beratungen durchgeführt weltweit.
01:47:00: also ich hab Da versucht zu meinen expertise ein bisschen weiterzugeben hat ganz gut geklappt Ist auch alles ganz gut gelaufen und irgendwann Dann halt versucht ruhiger zu werden, hat man auch geschafft.
01:47:12: Und jetzt bin ich wie gesagt bei Bundeswehrverband und seit knapp zwei Jahren das ist eigentlich sehr gut.
01:47:17: Man kann dort auch den Soldaten sehr gut helfen.
01:47:21: Ich begann hierzu gekommen meine Frage zu Ende zu stellen.
01:47:24: Sofort
01:47:25: wie aus der Pistole geschossen?
01:47:29: Der Grundwehrdienst ist ja Teil der Wehrpflicht damals noch gewesen.
01:47:33: Wie so entscheidet mit sich als junger Mensch nach dem man die Wehrpflicht Also den Grundwehrdienst sozusagen gemacht hat dann als Zeitsoldat für die Bundeswehr.
01:47:44: Also ich war damals ja, während meiner Währdienstzeit natürlich erstmal das Währ-Dienst damals war ja Pflicht und da ich ja immer so ein kleiner Revolutzer war alles was superpflichtend ist für mich so wo ich muss bin ich froh wenn ich es durchgezogen habe.
01:47:59: dann gehe ich jetzt mal nach Hause schönen Tag noch und dann bin ich erst mal ins Ausland gegangen und hab dann auch eine Ausbildung gemacht zum Berufspiloten, Hubschrauber und hab dann immer festgestellt über verschiedenste Wege weil ich war... es hat mich immer wieder irgendwo an irgendwelche Kasernen getrieben mit den ganzen Ausbildungen die ich so gemacht habe.
01:48:15: Und natürlich wieder alte Kameraden getroffen.
01:48:17: da habe ich gesagt irgendwann steigst du mal wieder ein!
01:48:19: Da kam für mich halt auch nur eine Frage dass sich in so spezialisierten oder speziellen Verband kommen weil mich das einfach interessiert weil ich ja wusste ist viel los und man ist viel unterwegs.
01:48:28: Jetzt ist diese, was viele sagen so Idealismus Vaterlandsliege und sowas.
01:48:32: Natürlich möchte ich klar gewisse Dinge auch versuchen zu bewirken.
01:48:36: Ist aber beim Militär eine ganz andere Sache.
01:48:38: Man versteht es immer falsch.
01:48:40: Es ist Militäre eigene Familie.
01:48:42: Und wenn man angeregt bei dieser Familie ist verpflichtet man sich gegenüber dieser Familie.
01:48:46: Erst dann spielte er meiner Meinung nach quasi der großen Aufgabe.
01:48:51: Aber die großen Aufgaben kam ja irgendwann.
01:48:54: Und hat man nicht versucht mit seiner Familie zu bestehen und zu durchlaufen?
01:48:57: Das ist ganz klar!
01:48:58: Und aber ansonsten, ich war immer schon der Mensch, der sich für militärische Dinge interessiert hat.
01:49:03: Von daher habe ich gesagt, machst du das mal?
01:49:05: Das war auch irgendwo eine gute Entscheidung im Nachhinein.
01:49:09: Wie siehst Du eigentlich die Abschaffung der Werpflicht und die aktuellen Diskussionen zum Beispiel um eine Dienstpflicht?
01:49:16: Also die Absschaffung oder die Aussetzung in der Werflicht ist meiner Meinung nach ein Fehler gewesen.
01:49:20: Ich hab's damals als es so die Entscheidungen verfolgt haben.
01:49:24: Habe ich mir viel erwartet.
01:49:25: Aber weil andere Dinge sage ich von der Politik ja prognostiziert wurde.
01:49:29: Man hat damals gesagt, wir wollen professionelle Zeitsoldaten und Berufssoldaten mehr einführen.
01:49:35: Professionell heißt dass ich es auch vernünftig ausrüste und das ist heute ganz wichtig.
01:49:41: Das hättest du nie stattgefunden!
01:49:42: Und die jungen Rekruten, ich hab die ja wirklich jeden Tag fast vor mir sitzen, sind ja nicht dumm.
01:49:49: Die werden geworben mit Dingen, denen wird was versprochen wird teilweise am ersten Tag bei der Bundeswehr zerstört, weil die kriegen nicht das was sie wollten, was ihnen zugesagt wurde.
01:50:02: Ich habe wie gesagt Rekruten gehabt, die haben in der vierten Woche noch ein Sportanspruch gesetzt und weil sie keine Uni vormachten und all solche Sachen.
01:50:08: Und da seien die natürlich irgendwann.
01:50:10: ja ich bin enttäuscht ich gehe nach Hause.
01:50:12: deswegen ist die Absprungquote auch bei forty Prozent und ich bin absolut dafür dass man die Werflicht wieder einführt.
01:50:20: Ich bin auch dafür, dass man so ein soziales Jahr wieder einführt.
01:50:22: Weil man könnte damit meiner Meinung nach eine Menge Probleme aus der Welt schaffen gerade im Pflegebereich sag ich mal weil wir hatten ja früher auch diese Ziviliens... das war ne gute Sache und ich glaube wirklich schadet keinen wenn man mal Erfahrung macht, die man sonst so nicht machen würde.
01:50:42: Nichtsdestotrotz sollte es wieder freiwillig sein!
01:50:44: Man kann natürlich vor Musstern oder vor Anfragen, ob man das machen möchte aber das ist halt so heutzutage.
01:50:51: alles auf Freiwilligkeit ist richtig.
01:50:53: Vielleicht sollte man darüber nachdenken, gewisse Dinge wieder verpflichten zu machen Aber das entscheiden andere.
01:50:58: Ich persönlich wäre ein Fan von Wiedereinführung Wer-Flicht beispielsweise und Ziviles Jahr.
01:51:04: Ich glaube wir würden eine Menge Probleme damit nicht mehr
01:51:06: haben.
01:51:08: Ich habe ja deinen Buch gelesen, dazu kommen wir noch.
01:51:11: Aber so der Eindruck entsteht du hast deine Dienstzeit ein wenig desillusioniert und verbittert beendet.
01:51:22: Richtig das war auch damals.
01:51:24: Wir kamen aus Afghanistan wieder Und es gab halt Sowohl dort hinten als das ist normal.
01:51:30: Es gab immer wieder irgendwelche Zwischenfälle die mich dazu bewogen haben nicht weiter zu machen weil einfach Das, was man uns versprochen hat und gerade auch vor Ort in Afghanistan.
01:51:43: Kannst du da mal konkret werden?
01:51:44: Was hatten wir denn versprochen?
01:51:47: Ich hatte das große Glück.
01:51:48: Ich war Angehöriger spezialisierter Verbände bzw.
01:51:51: teilweise Spezialkräften Und wir hatten Aufträge bekommen ohne Ende haben aber dafür die Ausrüstung nicht gehabt.
01:52:00: Wir wussten also teilweise wirklich improvisieren, was teilweise auch gefährlich wurde, weil wir improvisieren mussten.
01:52:04: Was auch ganz wieg, was auch immer schlecht war für uns, wenn wir irgendwo unterwegs waren... Man sagte uns immer hier handelt nach deutschem Recht!
01:52:15: Wenn ich aber in einem Land bin, wo deutsches Recht nicht gibt oder die Scharier vorherrscht und ich sag mal ein Beispiel wird eine Frau gesteinigt und du bist vor Ort, dann müsstest du nach deutschem Recht quasi Nothilfe leisten.
01:52:27: Das ist Fakt.
01:52:29: Machst du das, aber verstehst du nicht Scharia?
01:52:32: So.
01:52:32: Und dann ist es natürlich so was machst du jetzt?
01:52:35: Machst ihr jetzt Nothilfe?
01:52:36: Dann ist innerhalb von zwei Minuten Notwehr angesagt.
01:52:39: Und komischerweise sind immer irgendwelche Pressemenschen vor Ort und da möchtest du ein Ding aufgebucht.
01:52:45: Das heißt der Backup die Rückhalt der Politik war eigentlich... so gut wie nie gegeben, niemals.
01:52:51: Es sind doch Dinge damals in der Zeit passiert die niemals eine Öffentlichkeit kamen.
01:52:54: also durch den Falle wo man heute sagt... Heute sagt man es ist Krieg.
01:52:59: Damals hat man gesagt ne es ist kein Krieg das ist halt nur hier Brunnenbau.
01:53:02: und das sind all diese Dinge die zusammenkamen.
01:53:04: Wo wir auch gesagt haben Hier stimmt was nicht.
01:53:06: Und viele meiner Kameraden die wirklich schon Berufssoldaten waren Die nach oben gegangen werden in der Karriereleiter Wir haben gekündigt Aufgrund vieler Vorkommen.
01:53:15: Das ist genau das Problem Im Moment bei der Bundeswehr.
01:53:18: Viele der erfahrenen Soldaten seien sich, die könnten sich mit der ganzen Sache nicht mehr identifizieren und kündigen.
01:53:24: Und deswegen haben wir Probleme mit Personalmangel extrem.
01:53:29: Du sagst ja du bist für eine Organisation, die dich so eine Art Gewerkschaft für die Soldatinnen und Soldaten ist?
01:53:35: Richtig!
01:53:35: Dann hast du ja viel Kontakt mit den SoldatInnen.
01:53:39: Jeden Tag!
01:53:41: Meine erste Frage wäre dann in dieser Hinsicht wie wurde das Ende des Afghanistan-Einsatzes wahrgenommen Von den Soldaten.
01:53:52: Gut,
01:53:54: die Soldaten waren natürlich gerade die, die in Afghanistan waren extrem geschockt und extrem enttäuscht weil wir da hinten wirklich noch Kameraden verloren haben ob es nun durch Tod oder Verwundung, schwere Verwunderungen Und das war letzten Endes sagt sich jeder für die Katz Weil.
01:54:14: letztens ist jetzt so dass das Land wieder zurückgefallen ist im Mittelalter.
01:54:18: Das ist definitiv der Fall.
01:54:20: Als wir da mal rein kamen, war es noch Mittelalter und dann haben wir versucht wirklich das hinzukriegen, dass die Leute ein bisschen besser gingen.
01:54:27: Das haben wir auch in Teilen geschafft.
01:54:28: Und jetzt ist es wieder Mittelalter.
01:54:30: Gerade der Umgang mit Frauen und Kindern – das war für uns damals ein Schock!
01:54:34: Das kannten wir nicht.
01:54:35: Wie man da oben gegangen ist mit Frauen oder Kinder, haben wir wirklich was zu haben bewirkt.
01:54:40: Jetzt ist es genau wie dagegen.
01:54:41: Also alles, was gemacht wurde... Warum sonst?
01:54:44: Und die Kamerareien sehen das ganz genau so.
01:54:47: Ich hatte ein Gespräch mit einem relativ hohen Soldaten auch genau zu diesem Thema, es passt gerade sehr gut.
01:54:53: Der sah es wirklich vor mir und hat gesagt, weil der war auch personalverantwortlich.
01:54:57: Der sagte ich habe echte Schwierigkeiten meine Männern und Frauen zu motivieren nochmal einen Ausland einerzugeben weil sie einfach gesehen haben, wie das in Afghanistan abgelaufen ist.
01:55:07: Dieses Rausgehen, dieses komplette Enttäuschung getan für nichts und nichts bewirkt.
01:55:12: Und das wird wieder zurückfallen genauso wie es war.
01:55:15: Dafür haben wir Freunde und Kameraden verloren.
01:55:18: Das sind ja alles so Sachen.
01:55:19: Es kommt in die Öffentlichkeit gar nicht so rüber.
01:55:21: Weil wenn man wirklich in gewissen Situationen Freunde, Kamerade, das ist Familie, das kann man unbeschreiblich... Plötzlich nehmen wir da ist Tod weg!
01:55:31: Einfach so, wenn die hat man monatelang komische Sachen oder interessante Sachen oder war je Tag und Nacht zusammen.
01:55:35: Und dann plötzlich weg... Das kommt hier in der Öffentlichkeit gar nicht an!
01:55:40: Und der Rückhalt in den Öffentlichkeiten auch gar nicht.
01:55:43: Interessiert ihr gar nicht?
01:55:44: Das ist Fakt, das brauchen wir uns... das weiß jeder,
01:55:46: ne?!
01:55:47: Wenn ich zufälligerweise jetzt mal ein Buch geschrieben wurde oder solche Menschen wie du das Thema annehmen, vielen Dank dafür.
01:55:54: Dann würde das gar nicht in die breite Öffentlichkeit kommen und das ist schade.
01:55:57: Da sind die Leute komplett frustriert und sagen sich echt, was soll ich machen?
01:56:02: Ich gehe da nicht mehr hin.
01:56:03: Weil die können es letztendlich
01:56:04: aussuchen.".
01:56:05: Ich habe vor einigen Tagen mit dem Journalisten Hauke Friedrichs gesprochen.
01:56:09: der hat ja ebenfalls einen Buch über die Bundeswehr geschrieben in dem Fall vor allem über die Geschichte der Bundeswehr über die Jahrzehnte hinweg bis heute.
01:56:20: Und ganz interessant war so die Phase nach Ende des Kalten Krieges also als sozusagen die Bundeswehren ihren Sinn verloren hat.
01:56:30: weil war ja eigentlich so, dass die Bundeswehr als Spärrspitze in der Verteidigung gegen einen möglichen Angriff der Sowjetunion auf das NATO-Gebiet gedacht war.
01:56:42: Und dieser Sinn war nach Ende des Kalten Krieges halt weg.
01:56:46: also was ist sinnstiftend aktuell für die Bundeswehre?
01:56:49: Gut, meine persönliche Meinung nach ist es so, Weil täglich man damit rechnen muss, dass wir eventuell, wo wir sehen es jetzt gerade in der unmittelbaren Nachbarschaft, Ukraine-Konflikt.
01:57:06: Dass da schon mal was überschwappen kann.
01:57:08: deswegen das primäre Ziel sollte sein Landesbündnisverteidigung also Bündnis verteidigung natürlich auch und ist Angehöriger der NATO klar.
01:57:14: Sollte etwas passieren muss man natürlich helfen.
01:57:17: aber man hat die Bundeswehr damals umgestellt gesagt ne Heimatschutz brauma nicht mehr.
01:57:22: Das machen unsere Freunde Die passen auf uns auf Wir konzentrieren uns hauptsächlich auch Auslandseinsätze Und hat dann versucht, natürlich krampfhaft in der großen Liga mitzuspielen.
01:57:32: Hat man auch von der Mentalität und vom Personal geschafft.
01:57:35: aber wir waren immer Welten hinterher was die Ausrüstung angeht.
01:57:38: deswegen konnten wir gar nicht mitmachen.
01:57:40: Und dem Moment ist es halt so, man hat das erkannt dass aufgrund der Bedrohungen im Moment in der Ukraine durch die russische Armee dann eine Heimatschutz doch eventuell mal in den Fokus kommen könnte.
01:57:52: Und da hat man festgestellt gerade wenn man das Buch gelesen hat von mir Das ist gar nicht funktioniert.
01:57:57: Wir haben nichts, wir sind blank wie der älteste inspektörische Sackte.
01:58:03: Wir kommen gleich noch zu dem, wo ich arbeite.
01:58:07: Und das ist natürlich so eine Sache und das kann nicht sein.
01:58:09: und das war irgendwann damals okay Landesverteidigung brauchen wir nicht mehr in die Rosenlandführung strichen, wasch aber plackt dann machen wir jetzt hier Heimatverteiligungen und irgendwann sagen können wir nicht, jetzt machen wir Bündnisverteiltigung man weiß ja gar nicht so richtig wie er eigentlich Auftrag ist ganz klar definiert Aber die Politik hat es irgendwie nicht hingekriegt.
01:58:29: Wie haben die Soldatinnen und Soldaten auf den Angriffskrieg auf die Ukraine reagiert?
01:58:35: Also wie wird das sozusagen, auf den unteren Rängen...
01:58:39: Ja ich habe das genau vom ersten.
01:58:41: Ich hab auch sehr gute Kontakte in die Ukraine dadurch dass sich auch Journalisten berate gerade in solchen Vorgehensweisen wenn's da hinten mal irgendwas sein sollte.
01:58:50: aber halt auch weil ich deswegen habe ich also Informationen von vor Ort sehr gut.
01:58:54: Aber ich habe auch genau zu diesem Thema in meinem Unterricht, weil ich unterrechte die Soldaten ja in verschiedenen Themen extra so ein Teil eingeführt Ukraine aktuell.
01:59:04: Und sie sind wirklich zum Teil gar nicht darüber informiert und das wundert mich immer wieder.
01:59:10: Sie wissen zwar da ist was aber die Zusammenhängen warum wir es so bezahlen eher wenig, weil normalerweise früher gab's mal sowas als politische Bildung, also täglich aktuelle Themen musste man nie mehr so... irgendwie, aber das ist heute teilweise wirklich für mich erschreckend zu erkennen.
01:59:27: Aber wenn man es in einer Zelt, dann versuche ich den immer klarzumachen anhand so einer riesengroßen Europakarte weil er läuft ja diese Ostflanke der NATO-Langue und da ist ja auch Litauen Und Litauen ist dieser Standort wo die Bundeswehr Moment Leading Nation ist Dieser Riesengroße Übungsplatz zur Abschreckung gegen Russland und alleine die geografische Situation, ich sag mal mit.
01:59:52: Die können die Wissen sagen wo es liegt auf Deutsch gesagt so.
01:59:54: Dann erklärt man das und dann wird ihn langsam klar dass aufgrund der momentan personellen Situation in der Bundeswehr sehr schnell passieren kann dass man als Soldatin oder als Soldat auch in einen Konflikt rutscht.
02:00:12: Und da kannst du richtig sehen wie die Gesichter wirklich von einem vorherigen leichten süffisanten lächeln wo die Gesichtshühel nach unten gehen und ihm wirklich klar wird, man es kann ja wirklich passieren.
02:00:24: Da sage ich genau das.
02:00:25: und
02:00:25: dann
02:00:26: mit dem Hintergrund wissen dass es passieren kann.
02:00:28: macht euch jetzt mal im Kopf ob er dafür ausgebildet und ausgerüstet seid so und dann platze ich natürlich ach du ahnst es nicht.
02:00:38: Und das ist so die Erkenntnis, die ich eigentlich jeden Tag habe.
02:00:41: Ich bin gestern wieder gekommen auch aus verschiedenen Standraten und das ist bei mir im Vortrag immer mit drinne.
02:00:47: Das ist sehr interessant.
02:00:49: Ganz wenige Wissen Bescheid aber die große Masse beschäftigt sich damit noch nicht richtig.
02:00:56: Also ich gucke ja gerne zum Beispiel die Videos vom Bundesheer in Österreich.
02:01:02: Die machen sehr gute Analysen auch über die militärisch-strategische Lage.
02:01:06: Ganz hervorragend!
02:01:07: Soweit man halt unabhängige Analyse haben kann, also man kann ja nicht unbedingt... Es ist ja Krieg und beide Seiten begehen Propaganda.
02:01:14: Richtig Das ist auch Teil des Krieges.
02:01:17: Also Ukraine ist beim Thema Kriegsführung im digitalen und Informationsbereich auch top.
02:01:24: Kann man nichts sagen?
02:01:25: Natürlich versucht Russland auch seine Propagandas durchzubringen.
02:01:29: Deswegen bin ich ganz froh dass es diesen Informationskanal, der es Bundesheeres gibt.
02:01:34: Bei der Bundeswehr habe ich da noch nicht so gute Analysen gesehen muss ich erst mal sehen.
02:01:38: Sehe
02:01:38: ich genauso wie du!
02:01:40: Da ist noch Aufholbedarf.
02:01:42: Der ist stark.
02:01:42: Kommen
02:01:43: wir einmal zu deinem Buch.
02:01:44: Ja?
02:01:46: Der Kanzler hat ja am siebenundzwanzigsten Februar, zwei tausendzweiundzwannzig diese berühmte Rede gehalten und die Zeitenwende verkündet.
02:01:53: Was hast Du dir denn gedacht?
02:01:54: was bedeutet die ZeitenWende
02:01:56: Als Politik, das war zu der Blödsinn.
02:01:58: Das war von vornherein klar, dass die Gelder... Okay, das wird versprochen?
02:02:02: Keine Frage!
02:02:03: Man muss ja irgendwie jetzt was machen um die Bevölkerung zu beruhigen weil sie denken ja plötzlich alle, ich habe wirklich Leute gehabt, die haben wirklich hier die Angst gehabt, dass sie wussten wollen mal marschieren so ungefähr.
02:02:14: Muss man einfach so sagen und da musste natürlich irgendwas passieren in die Politik wo man wirklich sagt okay wir machen was und zwar wir geben jetzt viel Geld aus.
02:02:23: Jetzt haben sich durch jeder gedacht Oh, oder ein Milliarden ist nicht mehr in Kohle.
02:02:27: Die kriegen das morgen und sind übermorgen für uns da!
02:02:30: So, das war ja so der Gedanke der meisten Leute.
02:02:32: Dass es aber dann nicht funktioniert hat keiner richtig gewusst.
02:02:35: Und als er diese berühmte Zeitmennerige wusste jeder erst mal... Der sich ein bisschen mit Militär bei der Bundeswehr auskennt, dass es unmöglich ist alleine erstmal um überhaupt ein bisschen auf Level zu bringen musst du richtig Kohler kosten.
02:02:48: Hundert Milliarden sowieso nicht hin.
02:02:49: Das ist Fakt.
02:02:50: Alleine zwanzig Milliarden nur wenn die Munition wieder auffüllen wird.
02:02:53: Nur zwanzzig Milliarden nur für Munition Und die ganz anderen Sachen, die wir jetzt gerade alle abgeben jeden Tag.
02:02:58: Das ist ja nicht mehr da!
02:02:59: Ich habe Standorte gehabt, die sind Einsatzbataillonen, also die, die jeden Tag losgehen möchten... Die kennen ihr Material nur vom Foto.
02:03:08: Anders gar nicht!
02:03:09: Die müssen aber rein theoretisch täglich los.
02:03:12: und das sind natürlich Sachen, wenn in denen sagt Zeit wenden, hundert Milliarden lachen nicht aus.
02:03:17: Das weiß jeder.
02:03:18: und wer dann der falsche Illusion hinterherläuft?
02:03:30: Der Titel ist ja Blackbox Bundeswehr.
02:03:34: Was meinst du da mit Blackbox?
02:03:37: Es ist ja eine Parlaments-Armee und wir haben den Staatsbürger in Uniform, eigentlich müsste es alles sehr transparent sein.
02:03:43: So sollte es sein, so war es früher mal als du noch den Werflichtigen hattest.
02:03:47: Da war ja Quatsch fast in jedem Haushalt, sag ich mal, irgendjemand der was damit zu tun hatte.
02:03:51: aber die Blackbox ist ja ganz klar.
02:03:53: eine BlackBox ist ja dafür da um alles aufzuzeichnen was es gibt und muss nachhinein zu analysieren ob er auch nicht alles rausgehe was da drin steht.
02:04:01: das entscheidet ja der wer die black box verweitet sage ich mal nun ob alles rauskommt und der Fakt ist definitiv drinnen in der Bundeswehr und nachvollziehbar, aber es wird niemals rauskommen weil in dem Augenblick wo's rauskommt oder wo es Leute sind die es raus geben können.
02:04:18: Das ist meistens Leute in Positionen die sagen sich nun mal wenn ich jetzt hier die Wahrheit sage dann bin ich ja warum raus?
02:04:24: Da ist ja kein Bock drauf!
02:04:26: Und das alles zu Sachen.
02:04:27: da haben wir gesagt okay Blackbox ist eigentlich eine ziemlich gute Sache weil es ist alles da.
02:04:31: man muss nur ein Schlüssel gar kein Problem.
02:04:35: Aber die Entschlüsselung liegt ganz ehrlich bei denen die Black Box in der Hand haben.
02:04:39: Und da wird es wirklich schwierig.
02:04:41: Bevor wir zu den hundert Milliarden Sondervermögen kommen, wovon ich auch von Anfang an nicht sonderlich überzeugt war aber darüber können wir ja gleich reden... Wie behandelt der deutsche Staat seine Soldate nennen?
02:04:55: Soldat tinnen!
02:05:00: Soldat innen
02:05:04: Also die Soldatinnen und Soldaten, also wie ihr die behandelt.
02:05:07: Letztendern versuchte sie mit extrem finanziellen Mitteln Geld ruhigzustellen.
02:05:12: Das ist Fakt!
02:05:13: Die haben noch niemals die Soldatinnen oder die Angehörigen der Bundeswehr...
02:05:19: Also alle Dienstleistenden in der Bundeswelt?
02:05:21: Okay, so ein Ding war es darauf.
02:05:23: Haben noch niemal so viel, ich sag mal soll bekommen wie bisher.
02:05:26: Wie Sie sich jetzt gerade bekommen.
02:05:28: Ja, natürlich ist das super.
02:05:29: Das Problem ist du, dass es ein Mittel um sich ruhig zu stellen weil letzten Endes Behandeln heißt immer wenn ich... Wenn du eine Arbeitgeber hast und der sagt Lass sie gute Arbeit okay dann sagst du okay dann brauche ich dafür einen PC ein Laptop oder ich muss arbeiten.
02:05:41: können wir
02:05:42: machen?
02:05:42: Wir fangen nicht mit meinem Arbeitgebe an sonst komme ich hier in ein Rent.
02:05:45: Okay
02:05:46: Ich habe aktuell Probleme.
02:05:48: Okay
02:05:51: wie ich ja auch nicht unbedingt.
02:05:52: also Ich bin ja ganz froh dass ich Nichts Soldaten bin sondern nur in der öffentlichen Verwaltung Arbeiter als Beamte.
02:05:59: Das heißt, ich bin ganz froh das für mich nicht geschossen wird und dass sich nicht für mein Land sterben muss im Zwangsfall.
02:06:09: Aber folgendes ist der Fall aktuell funktioniert unsere Telefonanlage nicht.
02:06:13: sie ist überfordert aufgrund der Masse von Anrufen weil ich in einer Verwaltung arbeite wo es gerade eine Reform gibt ja?
02:06:20: Und das bedeutet auch eine Herausforderung für die Bürgerinnen und Bürger.
02:06:23: und die rufen dann alle auf einmal an Und dann ist die Telefonanlage überfordert.
02:06:28: Was dazu führte, dass wir genau drei Handys für dreißig Mitarbeiter bekommen haben?
02:06:32: Ach
02:06:32: du Weiliger!
02:06:33: Und für diese drei Handies hatten sie jetzt nur zwei Ladekabel...
02:06:38: Also sonst wie bei der
02:06:39: Bundeswehr?!
02:06:41: Nee, nee aber ich kann ja nicht auf Arbeit sterben.
02:06:43: also eure Arbeit ist ja theoretisch... Also wenn der Staat euch nicht ordentlich ausrüstet, kann es sein das Körperliche Folgen hat.
02:06:53: Ich riech mich nur auf und das ist ein Jammern auf hohem Niveau im Vergleich dazu, würde ich sagen?
02:06:57: Nein, ich kann es aber verstehen durchaus... Man muss sich ja so sagen, wenn der Soldat hat sich ja letzten Endes, wenn er's richtig gemacht hat, dazu entschlossen und weiß eigentlich vom ersten Tag an was er hinzukommen kann.
02:07:08: Das weiß ich.
02:07:09: Und das ist eigentlich Fakt.
02:07:10: Es ist heutzutage beim Medizhersuch.
02:07:12: Nur eben da.
02:07:13: natürlich brauchst du für die richtige Ausrüstung, woran sie zuwohnt halten.
02:07:16: Ich muss den Leuten was geben vorallem auch wenn nicht Irgendwo muss man das trainieren.
02:07:21: Das ist ja das Wichtigste, weil es gibt die komische, wahnwitzige Vorschläge bei manchen Vorgesetzten oder Politiker, die sagen sich okay wenn sie in Einsatz gehen dann kriegen die ein bisschen was.
02:07:34: Ja das hat da aber keinen Sinn!
02:07:35: Man sagt Trainiere so wie du kämpfst.
02:07:38: Das heißt ihr müsst uns heute kennenlernen.
02:07:40: ich habe Soldaten erlebt, die haben zwei drei Tage vorher hier raus aus dem Weg gekommen, die wussten wir jetzt anzufahren.
02:07:45: So schätzt natürlich irgendwann am Ende der Welt und sagt hier jeder, oh die haben auch alles was sie brauchen.
02:07:50: Ja natürlich aber wie sollen es das nie gelernen umzugehen?
02:07:53: Also so wie du sagst, wie gehen die Politiker oder die Politik mit den Soldaten um?
02:07:58: also für mich extrem, für mich war's immer so okay wir müssen einen Bundeswehr haben dann akzeptieren wir die mal halt so Aber wir müssen die nicht unbedingt jeden Tag in den Fokus bringen, also ausrüsten wir sowas gar nicht.
02:08:12: Wäre der Ukraine Konflikt wenn der nicht entstanden wäre er würde sich gar nichts ändern.
02:08:17: Jetzt ist die Bundeswehr in den Fokus gekommen auf verschiedenste Situation, die täglich eintreten wird.
02:08:24: und da fragt sich jeder warum haben die nix?
02:08:27: Ja ganz einfach weil es die Politik nie interessiert hat.
02:08:30: Ganz weniger hat's nur interessiert.
02:08:33: Bevor wir wirklich anfangen rumzuschimpfen, denn das ist immer angenehm auf den Arbeitgeber umzuschimpen Wird mal ganz konkret also was haben die Soldaten nicht.
02:08:42: Also sie haben Ausrüstung an der sie nicht trainiert sind,
02:08:44: warum ist
02:08:45: das so?
02:08:46: Fehlen die Ausbilder?
02:08:48: und was mit den ausrüstungen die fehlt.
02:08:51: Die Ausrüsten diese jetzt haben beispielsweise dass die persönlichen Ausrüster in jeder Soldat hat vom Stiefel bis zur Kampfausrüstungs, dies veraltet komplett.
02:08:58: So kann man gar nicht kompatibel mit verschiedenen anderen Aktionen aus Tausch stattfinden sollte.
02:09:05: Dann musst du beispielsweise in der Lage sein für Klima, wenn man sagt sich ja schnellstmöglich überall in die Welt dann muss zu einer Lage sein, für jede Klimazone weltweit alles zu haben.
02:09:14: so nur so.
02:09:15: ich sag mal Stuhl für den Schnee, Schnurr für die Wüste, Schnurgel für den Jogger und die musst du auch einlaufen weil jeder der sich schon was Schuhe gekauft hat Der weiß definitiv.
02:09:25: Ich habe mir vor zwei Wochen neue Schuhe gekauft, da habe ich mir gleich Blasen gelaufen.
02:09:29: Merkst du das?
02:09:31: Das müssen die auch einlaufen!
02:09:32: Das heißt diese grundlegenden Dinge.
02:09:34: Das geht los bei Schulen bis hoch zum Waffensystem.
02:09:38: Das müssen sie denen erst mal geben.
02:09:40: So was haben Sie ja schon mal den gar nicht gegeben.
02:09:42: Weil in der Bundeswehr ist es so.
02:09:44: wenn Du etwas Neues haben willst dann musst Du erstmal eine europaweite Ausschreibung machen.
02:09:49: Was heisst wir müssen und wir möchten jetzt neu stiefeln lassen.
02:09:52: Gibt's eine Ausschreibung?
02:09:53: Alles
02:09:53: klar?!
02:09:54: Gut, und dann können sich da Flirmen drauf bewerben.
02:09:56: Und dann werden die getestet und geprüft... ...und dann sagt man sich okay der Schuh könnte gut sein, der und der, dann müssen wir mal testen zwei Jahre.
02:10:02: Nach zwei Jahren irgendwann hat man den Schuhs gut aber in zwei Jahren gibt es schon viel bessere Schuhe!
02:10:07: Das ist ja was so, das ist schon wieder... Also kannst du vergessen dass sie alles kriegen?
02:10:11: Das ist nur ein Fakt und da sind natürlich frustriert.
02:10:14: Es geht los bei Kleinigkeiten bis hoch zu dem anderen.
02:10:16: Das ist durch die Bank.
02:10:19: Da fehlt wirklich alles im
02:10:22: Hintergrund.
02:10:25: Also ich wäre von Anfang an dagegen, das ins Grundgesetz zu schreiben.
02:10:29: Weil ich finde dass das Grundgesetz nicht dazu da ist der Bundeswehr ein Sondervermögen reinzuschreiben.
02:10:35: Wenn die Politik der Meinung ist der bundeswehr eine vernünftige Ausstattung geben zu wollen dann kann man es über den Haushalt machen.
02:10:42: Ich sehe den Sinn und Zweck eines Sonder Vermögens im Grundgesetz Nicht weil für politische Aktionen ist das Grund Gesetz nicht da Und das ist für mich eine politische aktion die so nicht sein müsste
02:10:54: Und damit gebe ich dir recht.
02:10:56: Sehr schön!
02:10:57: Wo gehen denn die hundert Milliarden jetzt eigentlich hin?
02:11:00: Die hundert Millionen, die gehen ja eigentlich... Gut, es wurden einige große Stile bestellt zum Beispiel in der F-M-R-C dieser neue Superjet, wo die Piloten selber bei der Bundeswehr gesagt haben was sich hier getrocknet und mich hätten gern mal anderes gehabt aber ist so.
02:11:13: Die möchten dann so diese diesen Jetgeld sehr viel Geld drauf da.
02:11:16: natürlich musst du für so ein Luftverzeug als Beispiel jetzt die ganze Infrastruktur erst mal bauen.
02:11:24: Das ist alles, dass die Auflagen, die da erstellt werden.
02:11:27: Die macht die Bundeswehr nicht selber.
02:11:28: Sie sagt was auch auf ihr?
02:11:29: Wir brauchen eine Garage, wo das Ding reinpasst.
02:11:31: Nee, nee!
02:11:32: Die müssen erstmal Erlaubnis einholen.
02:11:35: und bei den Amerikanern eigentlich alles, was da läuft muss ich mir erstmal Erlaubnis ein holen.
02:11:40: Das verschlingt nämlich viel Geld.
02:11:43: Dann ist es vorallem so, wir brauchen eine von den hundert Milliarden, zwanzig Milliarden nur zum Auffüllen der Munition.
02:11:49: Damit wir mal wieder ein bisschen was machen können weil man sagt gemäß Vertrag auch Grundgesetz Man muss in der Lage sein, dreißig Tage gefercht Situation durchzuhalten.
02:12:01: Im Moment ist es so dass sie übrigens vielleicht zwei Tage schafft aber auch nur einige Verbände.
02:12:07: Wir haben ja gar nix mehr.
02:12:10: Was habt ihr denn mit der ganzen Munition gemacht?
02:12:12: Wo sind die hin Wurde die geklaut?
02:12:14: Nein, erst mal wurde viel... Man muss ja trainieren.
02:12:17: Das ist eine Sache.
02:12:18: Dann ist es auch nicht über Jahre im Bett.
02:12:19: Es ist ja nicht von heute auf morgen weg.
02:12:21: Man hat einfach nicht nachgeordert in dem normalen... Da ist natürlich auch viel ins Aushandegang zu den Aushandsansätzen sehr, sehr, vieles auch in die Ukraine gegangen.
02:12:29: Da keine Frage und irgendwann ist das Lager leer.
02:12:33: Und wenn keiner neu bestellt Es ist vorbei und vor allen Dingen ist es ja heute auch so.
02:12:37: Ist ja nicht sowas, wo man ihn zu alligehen kann.
02:12:38: So sage ich wohl ein oder je einen Schuss.
02:12:40: Nee du musst ja auch bei der Waffenindustrie sprechen vorher Bescheid sagen weil die müssen ihre Industrie auch umstellen.
02:12:46: Wir sind bisher nur auf Friedensbetrieb gelaufen.
02:12:48: Das ist ja das was die Russland gerade gemacht.
02:12:51: Russland stellt die Industrie ja oben auf Kriegsbetrieb.
02:12:55: Beispiel mal als Beispiel genannt Ich gehe zur VOR-W und sage mit Borderborn keine Autos mehr hier.
02:12:59: Borderborn Jeeps Geländefahrzeuge und zwar in Masse So, und das muss die Industrie erst mal... Da muss der Verträger.
02:13:06: Früher war das so, wo du es befohlen, im extremen Kriegs- und Krisenzeiten.
02:13:11: heute ist das so musst du vertragen und hin und her, das ist eine ganz andere Sache.
02:13:14: Jeder, der schon einmal gemacht hat, weiß dass ich nicht irgendeine Industrie sagen kann, du brauchst jetzt mal was anderes ebenso.
02:13:21: Guten Tag!
02:13:22: Und demzufolge sind natürlich da geht unheimlich viel Kohle weg Das ist ganz klar.
02:13:28: Und die Großprojekte, die jetzt angedacht wurden... Wir haben zum Beispiel einen neuen Hubschrauber wurde auch akzeptiert.
02:13:34: Der eine, der ist auch ganz gut, der CA-AXI Chenrock.
02:13:36: Da geht überall Geld drauf und aber auch, man muss da ganz ehrlich sagen sehr viel Geld draufgeht für Personal und Pensionen von ehemaligen Personal.
02:13:47: Das ist wirklich sehr, sehr viel!
02:13:51: Gerade eben der Personalapparat bei der Bundeswehr und zwar der Verweidungsapparat.
02:13:56: Der ist sowas von extrem hoch groß, um die verdient dort im Verhältnis zur Truppe sehr viel Geld und er muss auch abgebaut werden.
02:14:05: Man muss also wirklich mal mit dem Besen durchgehen und brutale ausmisten.
02:14:09: Das ist einfach so und ich habe ja nun auch durch meinen Job eine sehr gute Verbindung zu manchem Ministerium.
02:14:16: und als der neue Minister ins Amt gekommen ist, hat er erst einmal angefangen... über den Preisministerium nur positive Dinge gehört, auch aus der Truppe.
02:14:28: Außer natürlich von einigen immer aus dem Ministerium weil er ganz klar gesagt hat da brauchen wir alles nicht!
02:14:34: Wir müssen mal ein bisschen kleiner machen an den Laden und erfordern effektiver.
02:14:39: und der hat natürlich sein... ein Job gekriegt jetzt gerade, der nicht gerade so einfach ist.
02:14:45: Der gute Mann, Pistorius und ich würde schon mal so dabei aber es wird... Es wird nicht klappen das sage ich jetzt schon weil die Seilschaften, die alten Seilsschaften sind so lange und so sehr
02:14:56: im Amt
02:14:58: Und wir reden ja hier von einer Legislaturperiode, die ja bald wieder vorbei ist und denke ich mal oder vielleicht auch früher man weiß es nicht was da noch so kommt.
02:15:06: Jedenfalls, der hat keine Zeit, um was zu machen.
02:15:10: Das ist leider Gottes.
02:15:13: Verteidigungsminister in Deutschland hatten es nie leichtes.
02:15:15: Es ist ja fast ironisch dass der erste Verteiligungs- minister Deutschlands blank hieß und damit könnte man die Truppe glaube ich ganz gut beschreiben.
02:15:23: Ich seh,
02:15:24: ihr seid ein schleuner Sitz, das weiß glaube ich jeder!
02:15:28: Kommen wir mal kurz zum Personal.
02:15:29: Ist es denn schwierig Soldatinnen zu gewinnen?
02:15:32: Also, wenn ich Gendere dann meine ich natürlich Soldaten und Soldatinnen.
02:15:36: Ja gut!
02:15:37: Ich verstehe dich okay, ich verstehe also ich bin nicht gendern das kann ich nicht, aber ich weiß nicht wie es geht.
02:15:41: Also ich sag einfach so Soldate und Soldaten.
02:15:44: Ob es schwierig ist die zu gewinnen?
02:15:47: Ja eigentlich schon.
02:15:49: Es ist schwieriger als früher weil sie haben andere Prioritäten.
02:15:55: Die möchten von vorne rein die Garantien haben dass folgende Dinge funktionieren Ich war in dem Kasernen drin, da war der Erschwerpunkt des Soldaten erst mal.
02:16:04: Wo ist hier das WLAN-Netz?
02:16:05: Das ist kein Witz jetzt!
02:16:08: Dann ja wieso... ich war dabei wie Soldat gekündigt haben innerhalb... Du kannst ja erinnern und sagen Tschüss.
02:16:15: Moment mal die Klamotten.
02:16:16: Die gefallen mir aber nicht.
02:16:18: Oder ich war zum Beispiel live dabei, wie ein Soldat sagte, Moment mal, ich hab dir keinen Einzelzimmer, es kann ja wohl nicht wahr sein.
02:16:27: Ja, ja.
02:16:28: Ich habe hier kein Einzelzimmer und es kann wohl nicht wahr sein.
02:16:31: oder ich war dabei wie auch das war sehr interessant wie ein Soldat in seinem Vorjahrsinn sagte Es kann ja wohl nicht Wahr sein dass sie mir jetzt befehlen wollen wenn ich rauchen darf aber nicht.
02:16:41: Das sind alles so Sachen.
02:16:42: man hat sich von vorne rein falsch informiert was Militär überhaupt bedeutet.
02:16:49: Und das hat damit zu tun weil es heißt der Karrierecenter Nein!
02:16:54: Das ist Blödsinn!
02:16:55: Das is'n Rekrutierungscenter.
02:16:57: Du rekrutierst dich für einen Dienst?
02:16:59: Aber Karriere assoziiert gleich, dass ich plötzlich... du hast meine Bundeswehr.
02:17:06: Wahnsinns Möglichkeiten!
02:17:08: Du kannst da wirklich im zivilen Bereich, du kannst Berufer lernen und die kriegst du draußen gar nicht.
02:17:11: Und sie sind draußen auch gefragt wenn du mal raus möchtest.
02:17:15: Bundeswehr heißt ja nicht nur Kämpfen, Bundeswehr heisst ja auch Logistik und Unterstützung IT.
02:17:20: Wir haben ja eine Zahl bei Informationszentrum und jetzt Weltraumkommando sogar gibt es wieder aufgemacht.
02:17:25: Ganz wilde Sachen, so die Soldatinnen und Soldaten informieren sich halt in den Wasser nicht habe aber auch Soldaten erlebt gerade jetzt vorgestern.
02:17:33: sehr genial kamen Soldaten auf mich zu und hat sich wirklich richtig informiert hat auch ganz klar seinen Plan gab wie er sich das vorstellt und hatte auch der möchte in die Fliegerei hat da ganz klar einen Weg vorher gegeben.
02:17:46: und wenn du natürlich so auf deine Folge jetzt zugehst Und die sagen wirklich, die Frau oder der Mann sind hochmotiviert.
02:17:53: Dann werden die Wege, dann wird sofort alle toro aufgemacht und das macht die Masse halt nicht.
02:17:59: Die kommen hin mit falschen Vorstellungen und dann sehen sie plötzlich aua aua, könnt ihr auch wehtun?
02:18:05: Also gerade in Ordnungsrahmen eine gute Ausbildung.
02:18:07: zum Beispiel ist ein bisschen schweiß, ist klar, ein bisschen anstrengend und da sagen natürlich viele okay aber wenn dieses Gesamtprogramm, dieses Angebot von Außen mehr eingestellt wurde und zwar auch vernünftig Das Marketing ist für die Tonne, darum muss ich super unterhalten.
02:18:24: Was da assoziiert wird, das geht gar nicht!
02:18:26: Das ist für mich komplette Verarschung, wie es ist für Soldatinnen und Soldaten wenn da irgendwelche Sachen gezeigt werden, die ganz anders eintreten.
02:18:34: Ich habe zum Beispiel im Rahmen meiner Vorträge auch so Filme und so ein Gedulds aber auch Filme viel aus meinem eigenen Leben auf meine Einsätzen Und das ist halt das echte Leben.
02:18:44: So sieht's aus Gut, und das musst du den Leuten einfach zeigen.
02:18:49: Nicht hier irgendwie alle schön sauber ganz saubere Klamotten im Wald rumlaufen ein bisschen.
02:18:56: Nee!
02:18:57: Das ist so wie es ist da knallst du nun mal auch auf Übung auch so aus.
02:19:00: sowas muss dargestellt werden.
02:19:02: Und wenn Du das machst dann kriegst Du auch die richtigen Leute.
02:19:05: weil die sich damit aushärzen sagen sie ohja okay es war bisschen blöd aber mache ich Und ich will das immer, man sagt immer die amerikanischen Sachen sind alle ländisch.
02:19:13: Aber da haben die Amerikaner einfach, diese amerikanische Militären, den anderen viel voraus weil deren Marketing oder Abteilungen, die machen es wirklich sehr interessant.
02:19:23: und dann kommt auch was.
02:19:27: Nächste Frage wer kommt eigentlich so zur Bundeswehr?
02:19:30: Also vor allem im Hinblick auf zum Beispiel die Abwehr von Rechtsextremen.
02:19:35: Okay, darauf hin.
02:19:36: Passt mal darauf auf!
02:19:38: Gut du hast natürlich Du kannst den Leuten am Anfang nicht in den Kopf gucken.
02:19:42: Das ist ganz klar!
02:19:43: Du hast natürlich auch, letzten Endes besucht sich vom Klientel her eigentlich durch die Bank alles was die Gesellschaft
02:19:50: angeht.
02:19:50: Du hast wirklich Leute wo du sagst, die haben draußen keine Perspektive und ich gehe zur Bundeswehr, mach mal so da irgendwas... Da sind doch sehr viele Mitmigrationshintergrund, die auch wirklich deutsche Sprache nicht mächtig sind muss man auch sagen.
02:20:01: Dann haben wir ja auch im Unterricht teilweise Schwierigkeiten dann uns wahrscheinlich zu machen.
02:20:08: Die motiviertesten, muss ich dir ganz ehrlich sagen wie es ist sind die Frauen.
02:20:12: Weil sie haben sich irgendwie wesentlich besser informiert und wissen genau was sie wollen.
02:20:17: Ja, ja das ist bei Frauen in
02:20:19: der Regel.
02:20:19: Das muss ich auch nicht wirklich.
02:20:20: und
02:20:21: um ehrlich zu sein... Ich hatte kurzfristig auch überlegt nach meinem Abi zur Bundeswehr zu gehen wegen der finanziellen Anreize bezüglich des Studis.
02:20:28: Also man verpflichtet sich und dann kann man studieren.
02:20:31: Es war für mich eine Geldfrage weil ich aus einem Haushaltkommel, der nicht so gut fituiert ist.
02:20:36: und dann war die Frage wie kannst du dir ein Studium leisten?
02:20:39: Und die Entscheidung gegen die Bundeswehr was passiert, wenn du irgendwann in den Einsatz musst.
02:20:44: Was passiert?
02:20:45: Wenn du an der Waffe dienen musst... Also darüber macht man sich ja natürlich Gedanken bevor man sich dafür entscheidet in eine Armee zu gehen und es ist eine Arme das wird immer vergessen.
02:20:53: Richtig richtig du hast vollkommen recht und finde ich auch gut.
02:20:56: viele machen genau das so was du auch ursprünglich vorwärts geh nach aufgrund des Studiums.
02:21:00: Machen sie sich aber auch von vornherein dass ich das Schöne ist von nicht die Form.
02:21:03: wir sind die meisten zu einer dritten vierten Woche.
02:21:04: dann sag ich dir wirklich pass mal rauf das kann doch nicht zukommen Das wird zu wenig gemacht.
02:21:09: Den Leuten wirklich gesagt im vornherein, das kann auch nicht zukommen und vom Klientel her hast du wirklich alles dabei also wirklich jemanden da draußen jetzt sage ich mal nicht wirklich viel bekommen würde an Aus- oder Perspektiven aber auch wirklich Leute die aus einem sehr guten Elternhaus kommen, die sagen, ah, die bräuchte ihr das alles hier nicht antun!
02:21:22: Das sind wirklich Idealisten, die wollen es einfach kennenlernen, sie wollen's ausprobieren Und es kommt auch noch daran wo du bist.
02:21:28: Ist ja ein Kampfverband, ist eine gute Logistiktruppe oder IT.
02:21:33: Aber letztendlich ist wirklich die gesamte Gesellschaft durch.
02:21:36: Aber was wir halt immer wieder feststellen ist, dass natürlich im Rahmen dessen muss man eine Sicherheitsüberprüfung machen.
02:21:44: Ganz am Anfang und da haben wir gerade den Moment die Bundeswehr ein extremes Problem weil das wird abgefragt durch den Militärischen Abschondienst und dafür gibt es einen Computerprogramm.
02:21:57: Und dieses Computerprogrammen ist eigentlich kaum funktioniert so gut wie gar nicht.
02:22:03: Ich habe das wirklich mal im Rahmen von... Software,
02:22:06: Software am öffentlichen Dienst.
02:22:07: Ja bitte schön!
02:22:08: Weißt du ja wie es läuft?
02:22:12: Kein Spaß!
02:22:15: Ich arbeite noch mit einer Software die haben sie Mitte der Neunziger geschrieben für die Festsetzung bestimmter Bescheide und seitdem nicht mehr geändert.
02:22:21: Was ist Bescheid?
02:22:22: Funktioniere
02:22:22: halt aber es ist halt nicht
02:22:24: sehr komplex.
02:22:26: Ich hab die Rekruten noch nicht mal gefragt hier.
02:22:27: Das geht alles nicht.
02:22:28: ich sag pass auf ich mach das jetzt auch.
02:22:31: Da habe ich wirklich das Programm wirklich mal... Ich hab versucht im Auftrag der Rekruten, dass es geht nicht.
02:22:36: Das heißt also die Sicherheitsverprüfung finde ich stark!
02:22:38: So, ich pass auf!
02:22:40: Jetzt haben wir keine Sicherheits-Verprüfungen.
02:22:41: jetzt dürfen sie ohne Sicherheitsüberprüfungs auch nicht einer Waffe ausgebildet werden?
02:22:44: Also, was heißt können Sie dann öffnen hier raus gebildet werden, bestehen Sie Ihre Grundausbildung nicht?
02:22:50: Bestehen Ihre Grund Ausbildung nicht, müssen Sie nochmal machen.
02:22:53: und wenn das Einzimmer passiert, ich habe Rekruten nach etwas dreimal passiert, dann gehe ich nach Hause Schönen Tag noch, habe ich das ja so blöd hier.
02:22:59: Und das einfach nur weil zum Beispiel ein System nicht funktioniert.
02:23:02: und was aber jetzt wieder ich erkannt habe dass man gesagt hat wirklich naja die Sicherheitsüberprüfe von der Klima schon irgendwann hin.
02:23:11: Das heißt die Gefahr dass plötzlich Menschen drin sind die sogar nicht sicherheitsüberprüften wurden Ich rede es nicht von der Masse Aber es kommt vereinzelt vor Ist doch da ist vorhanden.
02:23:22: Und da hast du natürlich dann manchmal, ich hatte zum Beispiel, weil wir sind ja die Interessenvertretung der Soldaten.
02:23:26: Wir haben ja auch, wir gehen denen auch rechts beistanden und sowas von was es ist.
02:23:29: Wir hatten noch wirklich Fälle wo die Soldaten wirklich in Schwierigkeiten dann kamen, weil man festgestellt hat, sie hatten irgendwie, die hatten eine Gesinnung, die jetzt nicht unbedingt verfassungsfreundlich ist, sag' ich mal so.
02:23:42: Und die haben natürlich versucht, weil die waren ja Mitglied bei uns im Verband, natürlich über die Rechtsabteilungen, da irgendwie mal... Was ist da los?
02:23:51: Könnt ihr mal nachforschen und so, ne?
02:23:52: Und da werden solche Fälle natürlich bekannt.
02:23:54: Richtig!
02:23:56: Das liegt aber letztendlich nur daran... Zum Beispiel hier hast du das Überprüfungssystem nicht.
02:24:01: Holst du dir automatisch Leute rein, wo du weißt, dass hier stimmt was nicht.
02:24:06: Und das ist eine Sache, beispielsweise immer jetzt jemand Rechtsradikales muss ausgehen.
02:24:11: Wie geht denn eure Organisation dann mit...?
02:24:14: Anfragen von solcher Rechtsunterstützung?
02:24:17: Naja, wir gehen in diesem Fall... Ideologischen
02:24:19: Fällen vor.
02:24:20: Dann
02:24:20: in diesem fall übernimmt das natürlich dann die Rechtsberatung und die prüfen jetzt erstmal was ist da los?
02:24:27: Und indem man blickt, ich kann ja nicht für die Rechtsabteilung sprechen im Gotteswillen, ich bin auch kein Jurist aber ich denke mal wenn es ein krasses Ding ist, kann ich nichts zu sagen muss ich dir ganz ehrlich sagen Ich weiß nicht wie die vorgehen an den Fällen Diese Hardcore Fälle, durch ein MAD meistens dann persönlich haben.
02:24:47: Wenn du jetzt so einen Hardcore Fall hast, dann ist es ja so... Dann kommt mit dabei das MAD und interviewt dich, sag ich mal, du Schöne!
02:24:54: Und dann werden die recht schnell rausfinden ob da irgendwas hinter ist.
02:24:58: Wenn da definitiv was hinter ist, dann gibt's wie draußen auch.
02:25:01: Da ist der Fall klar.
02:25:02: Das brauchst du nicht machen.
02:25:04: Aber das ist einfach so, ne?
02:25:07: Ja.
02:25:08: Der müsste natürlich auch recht schnell die ins Ausschuss verfahren, ohne einer auf den Lassen um Gutes.
02:25:12: Aber was wir zum Beispiel auch viel haben ist es dürfen sich ja wirklich auch darf sich jeder bewerben und wir hatten oftmals den Fallen das soll jetzt nicht weit verstanden werden Personen mit Migrationshintergrund die kommen halt aus dem Krisenländern waren dort teilweise auch beim Militär kommen jetzt hierher und haben ihre Papiere verloren.
02:25:33: Jetzt kannst du natürlich allein was die Sicherheitsüberprüfe angeht, gar nicht nachvollziehen wo die Frau oder der Mann gewesen sind beim Militär und was sie da gemacht haben.
02:25:44: Die kommen halt jetzt hierher, kriegen neue Papiere irgendwann eventuell in die Staatsbürgerschaft.
02:25:48: ohne das geht es ja nicht und dann bewirmen Sie dich.
02:25:50: Dann kann es natürlich passieren dass Du auch dort plötzlich Mitglieder hast, die jetzt eben in anderen Ländern zuvor Armeen angehört haben das gute Sachen gemacht haben.
02:26:02: Und das ist alles nur der Fall, weil diese Sicherheitsverprüfung nicht funktioniert und dass es wie bei dir Software... Das sind so Kleinigkeiten die dann eventuell wirklich mal wenn was passiert in den Fokus geraten wo sich jeder sagen muss digitalisierung müssen wir alles neu machen und wird trotzdem nicht passieren.
02:26:25: warum?
02:26:25: Weil sich keiner kümmern
02:26:30: Darüber, was ich denke.
02:26:31: Wenn Politiker von Digitalisierung sprechen, möchte ich gar nicht also anfangen.
02:26:37: Das macht leicht frustriert ja?
02:26:41: Ich habe ja von den Händis erzählt.
02:26:46: Du schreibst in deinem Buch das Geld nicht ausreichen wird und dass die Bundeswehr in einem aktuellen Zustand gegen das Grundgesetz verstößt.
02:26:53: Was meinst du denn damit?
02:26:55: Gut ist man im Grundgesetz ganz klar geschrieben.
02:26:57: Ich würde es mal durch meine Worte sagen Der Staat und die Politik hat sich darum zu kümmern, dass die Streitkräfte einersbereit sind.
02:27:04: Ständig für Landes- und Bundesverteidigungen.
02:27:06: Punkt!
02:27:07: Das ist der Auftrag.
02:27:08: Weil die Stellenbeschreibung als Politiker ist ja ganz einfach zum Wohl des deutschen Volkes.
02:27:14: So und das schreiben sie nicht aufgrund dessen, weil sie sich finanziellen Mittel nicht haben.
02:27:18: Das ist diese Gelder aber nicht so bereitgestellt und demzufolge kann das auch nicht passieren.
02:27:23: Also demzufолge ist Situation im Moment gegen das Grundgesetz auf jeden Fall.
02:27:30: Also Geld kann ja kein Problem sein, wir haben ja das hundert Milliarden.
02:27:37: Selbst wenn wir jetzt mal die Neubau der Infrastruktur und die Flugzeuge und den Einkauf von Munitionen wegnehmen, immer noch ein großer Batzenübericht bleiben um die Truppe zu unterstützen?
02:27:48: Erstmal von den Hundert Milliarden aufgrund der Inflation sind dann nur noch sieben, achtzig Milliarden übrig.
02:27:54: Ist ja nicht die hundert Milliarden gibt es mit ihnen gar nicht.
02:27:56: Die hat man gesagt ohja die kriegt ihr jetzt hier.
02:27:58: aber aufgrund des Inflations ist das auch über die sieben und achtzig Millionen
02:28:00: übrig.
02:28:02: Dann, ähm, die Rache... Hört davon,
02:28:03: wenn man ins Grundgesetz nicht den Inflationsausgleich reinschreibt.
02:28:06: Wahrscheinlich!
02:28:08: Und dem zufolge natürlich und das musst du ja erstmal erst mal... Du musst dir erstmal das Auto zum Fahren bringen.
02:28:15: Du hast da jetzt wirklich ne rote Auto, dass dich fährt.
02:28:19: Damit ihr überhaupt erstmal fahren kannst, musst du dir erstmal auch nicht reinpummen.
02:28:22: Das reicht der Schöner gar nicht, es geht er gar nicht.
02:28:24: Es ist ja gar nicht möglich.
02:28:25: So um wenn's dann fährt, dann kommst du mit dein zwei Prozent jährlich Eventuell hin.
02:28:30: Und das ist aber erst mal überhaupt, dass Auto zum Fahren zu bringen oder die Bundeswehr eines bereit zu machen.
02:28:35: Dafür reicht das Geld von und hinten nicht.
02:28:36: Das ist nochmal so.
02:28:37: Es ist aber auch keine große, es ist eine einfache Rechnaufgabe wenn man sich wirklich mal den Spaß erlauben möchte und sagt sich wirklich immer okay was brauchst du in der Armee überhaupt an Panzern?
02:28:47: So vierzehn Panzer für eine Kompanie oder sowas.
02:28:49: Wie viele Kompanien haben wir, wie viele Betalionen haben wir?
02:28:52: Wenn man das hochrechnet hat man eine Zahl.
02:28:54: Wenn man diese Zahl dann hinkommt, was kosten so ein Ding überhaupt?
02:28:58: Ja, so und so viel Millionen.
02:28:59: Okay plus mal!
02:29:01: Und dann was brauche ich dafür?
02:29:02: Das ist eine Rechnaufgabe.
02:29:03: da muss ich aber auch kein toller Mensch sein oder irgendwie... Da muss ich einfach nur Holzteil Google eingeben, einen Taschenrechner nehmen und dabei etwas gebrauchen.
02:29:13: So und das hat niemander gemacht darum.
02:29:15: Nie!
02:29:16: Oder es ist einfach nur Nö weil erst nach einem wir schreiben erstmal auf und wir sparen Wir machen erstmal Ausschreibungen und das geht auch.
02:29:23: eventuell sich bewärmen kann Da die Zeit, weil wir wissen in der Tat mit diesen zehn Jahren ist alles... Können wir immer sagen Wir haben alles in den Weg geleitet.
02:29:33: Und es dauert halt seine Zeit.
02:29:36: Also sagst du Es ist zu wenig Geld und es fließt in die falschen Kanäle.
02:29:42: Erstens im Moment um uns wieder aufzuwachen wird so wenig Geld Und es fließ definitiv in die Falsche Kanälen.
02:29:47: Es ist aber ganz einfach Du musst eigentlich nur das Geld was du hast Weil faktisch ja Andere Nationen, befreundete Nationen und Bündnispartner haben Material.
02:29:57: Genug!
02:29:58: Du musst eigentlich von der Stange kaufen.
02:30:01: Was ist da?
02:30:02: Du kannst natürlich dann vom Nachricht des deutschen Waffenindustrieren und dein kommunisches System von wegen... Ich muss europaweit ausschreiben.
02:30:08: Das heißt dieses ganze System prägen an so Bröcke.
02:30:11: Und wenn ein interviertes System anfängt zu bröcken, finden das einige Menschen da oben nicht gut.
02:30:16: Also es ist im Grunde total einfach.
02:30:18: Du hast Kohle, du gehst einkaufen und du warst es auf dem Hof Und du brauchst noch gar nicht mal groß die Everschruktur ändern, weil das was du einkaufen möchtest ist ja teilweise kompatibel mit dem was du hast.
02:30:29: Weil die Nationen sind teilweise auch auf deutschem Boden chationiert.
02:30:33: also man kann mir den da kurze Wege und die Gansprache haben.
02:30:35: Das geht alles!
02:30:36: Aber nein es muss nur neu erfunden werden wie immer.
02:30:41: Neu erfunden wenn?
02:30:42: Also im Grunde müsste die Beschaffung reformiert werden, geht das eigentlich oder müsste man von vorne anfangen?
02:30:48: Du musst die Beschaffe uns am Ende informieren.
02:30:53: Ich sag mal einfach, Brutal auswechselst gerade die etablierten.
02:30:57: Weil machen wir uns nix vor.
02:30:59: wenn du lange lange lange lang in der Behörde arbeitest und viele viele Leute das Industrie kennst dann ich will niemand was unterstellen.
02:31:08: aber da gibt es gewisse Vorzüge.
02:31:10: die möchtest du auch nicht mehr missen.
02:31:12: Aber das sind alles Dinge.
02:31:13: da muss man Leute halt irgendwann sagen okay das war's jetzt auf dem Dienstposten maximal zwei Jahre Und wenn danach schönen Tag noch der neue kommt weil es ist einfach so.
02:31:23: Also ich kann aus meiner Behörde sagen, alle zwei Jahre werden die Zuständigkeiten gewechselt.
02:31:28: Nicht dass sich irgendwas einarbeitet so.
02:31:31: Ja gewisse Dinge soll... Ich weiß nicht ob es bei dir in der Behörder das kannst du besser vorzahlen aber in gewissen Bereichen ist es halt bei der Bundeswehr so wenn da jemand sitzt der, ich sag immer, das letzte Mal aktiv wie Norddeutschel-Tiefebene mit dem Leopard I also schon sehr lange her durch wandert hat Der ist nicht unbedingt mehr zeitgemäß für die Aufträge.
02:31:51: liebe Euter Das ist einfach so.
02:31:55: Ich sage einmal, ich bin kein Militär-Experte weil gerade im Rahmen der Ukraine sehr viele immer wieder im Fernsehen auftauchen, die zuvor auch keinen Mensch gesehen hat.
02:32:07: Die waren irgendwann mal vor dreihundert Jahren Soldat und aber auch in einer Sitzposition wo sie nie wirklich am Grund kämpfen muss zu tun hatten.
02:32:17: das sind heute Experten und das verstehe ich nicht.
02:32:19: Experte kannst du nur sagen wenn du aktiv gewisse Dinge durchgeführt hast und immer noch zu ist.
02:32:25: Und das für mich sind die einzigen Experten, in der Bundeswehr, und zwar aktiv!
02:32:29: Und zwar die, die auch ein bisschen schon etwas erlebt haben, ihrer Erfahrung gemacht haben.
02:32:34: Das sind sie, die man fragen sollte.
02:32:36: – das ist genau das Gleiche, wenn bei dir im Job wahrscheinlich auch bist du Expertin auf was du tust.
02:32:42: Geh ich mal vorn aus, weil du schon lange genug machst?
02:32:43: Ein
02:32:45: bisschen, ja
02:32:46: ein bisschen.
02:32:49: Also ich finde Agnes Streckzimmermann und Anton Hofreiter sind Superexperten für das Thema Militär.
02:32:55: Auf jeden Fall, da sind bei uns ja keine einig... einer... also der Brotwitz war jetzt wahrscheinlich.
02:33:02: Also ja klar, Frau Staktsin, deswegen ist Werther Einstambäuser einer der größten Wampenlobbyistinnen.
02:33:07: Besser kann man einen Extra hat nicht aussuchen.
02:33:10: Sehr verständlich richtig und jeder Schuss, den in der Ukraine abgefeuert wird... Ich will dir mal was unterstellen.
02:33:16: es geht mit Sicherheit eine Menge Lobbyisten wie von jedem Schuss in der Ukraine profitieren oder allein dadurch dass sie jetzt sagen wir möchten unbedingt ziemlich viel Material dahin haben Wer auch immer das ist, ich möchte da jetzt keinen Namen nicht nennen.
02:33:29: Ist klar und Herr Hofreiter ist ja dann auch der absoluten Spezialist, warum wir da nicht so wollen unterhalten?
02:33:34: Ich habe davon dem einzu beiträgliche gesehen wer dir wieder erklärt hat verschiedene Waffen.
02:33:41: Corona war Corona-Spezialist, jetzt Ukraine ist ein Waffenspezialist.
02:33:46: Mal sehen was das Nächstes kommt, keine Ahnung.
02:33:47: Aber das haben Sie gerade auch spezialist!
02:33:50: Die Ukrainer brauchen natürlich das ganze Material.
02:33:52: die Frage ist wer liefert Preis.
02:33:57: Insofern ist Lobbyismus auch in dem Fall immer mal zu hinterfragen, auch beim Militär.
02:34:04: Das heißt ja nicht, dass man dagegen ist das Waffenmaterial an die Ukraine hat.
02:34:10: Nur um das klarzustellen?
02:34:10: Nein, dann sehe ich genauso, da begibt der Bock im Recht.
02:34:13: Das hat nichts damit zu tun ob er nur ab und an dafür ist was dahin und welche Menge es geht einzig nur darum, dass da halt einige Leute das als Vorwort nutzen um ihre Interessen durchzusetzen, warum auch immer.
02:34:24: Und das ist halt... für wir es gibt gar nicht.
02:34:29: Okay!
02:34:29: Hast du noch eine Botschaft?
02:34:30: Für die Hörerinnen und Hörern?
02:34:33: Eine Botschaft ja.
02:34:34: also wenn ihr... Also ich.
02:34:37: mein Ziel ist jetzt wie das von meinen Kollegen Wir wollen wirklich den Interessen vertreten der Soldatinnen und Soldaten und das ist einfach Fakt und beschäftigt euch bitte mehr mit der Bundeswehr weil es kann wirklich und das is jetzt kein Witz Es kann wirklich durch die verschiedensten Dummheiten so mancher Politiker passieren, dass wir hier in Deutschland wirklich auf Landesverteidigung gewiesen sind.
02:35:02: Und da muss man wirklich befähig sein und das müssen mal den Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr einfach geben.
02:35:08: Die brauchen das weil sie verteidigen letzten Endes uns.
02:35:11: Das ist ganz wichtig!
02:35:14: In eigener Sache kann ich nur sagen Lässt das Buch!
02:35:16: Da steht alles drinne aber unterstützt die Bundeswehr wo immer ihr könnt in der Öffentlichkeit.
02:35:21: Und lass sie nicht hinten runterfallen von wegen des Soldaten, die sind alle bleib... Nein!
02:35:25: Tun wirklich wenn es drauf ankommt, dann sind die für euch da.
02:35:27: Was sehen wir jetzt gerade wieder?
02:35:28: Gerade die ganzen Katastrophenhilfen.
02:35:30: auch da sind sie für euch dort und unterstützt ihr bitte mehr.
02:35:32: das ist mein Anliegen.
02:35:33: helft den Unterstützten.
02:35:35: Herzlichen Dank Achim und vielleicht hört uns sieht man sich mal wieder.
02:35:40: ich hoffe auf jeden Fall gerne gerne.
02:35:42: also ich bin dankbar.
02:35:44: wie muss ja das Ding in sich ausmachen?
02:35:45: Gar nicht gar nicht.
02:35:46: Ich mach dass.
02:35:47: Also da pass auf dich auf
02:35:50: Tschü tschü!
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