Politik Betreuung - Einmischen! Podcast

Politik Betreuung - Einmischen! Podcast

Jenny's Podcast

cDU Kreise

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Dieses mal geht es nur am Rande um die sPD. Ich treffe einen Freund aus cDU / JU Zeit und frage ihn wie er die Entwicklung der Konservativen sieht. Immerhin scheint die cDU eine Erneuerung geschafft zu haben, aber stimmt das auch und droht ihr nicht vielmehr auch das Schicksal der sPD?

Intro: Joscha

Empfehlung:

Sendung vom WDR zum 10-jährigen Jubiläum der Tafeln

https://www.youtube.com/watch?v=QQ6GYBwUqC0

Schamland

https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/schamland/stefan_selke/ISBN3-548-37550-2/ID36619963.html

Für Marc ;-)

https://www.chefkoch.de/rezepte/1033821208509812/Kartoffelsuppe.html


Kommentare

Micha
by Micha on 30. März 2018
Dein Gespräch mit Philipp Schwab fand ich sehr aufschlussreich. Bei Erwähnung der SPD Minderheitenpolitik hat er hat ausdrücklich auf nicht nur ethnische Minderheiten hingewiesen. Ein Frankfurter Finanzmensch, der von Steuergerechtigkeit spricht, wird wohl kaum die wohlhabende Minderheit kritisieren, geschweige denn sie tatsächlich als Minderheit definieren. Nach seiner vorausgegangenen Bemerkung zum Genderwahn ist wohl die Eheöffnung für gleichgeschlechtliche Paare und die sogenannte »Rehabilitierung« der nach 1945 unter §175 wegen homosexueller Handlungen verurteilten Männer gemeint. Vielleicht kannst Du aus Deiner Zeit bei CDU und AfD mir erklären, wie diese Parteien Politiker wie Jens Spahn oder Alice Weidel trotz ihrer offen bekannten Homosexualität aufsteigen lassen. Von außen betrachtet lehnen Merkel und Kramp Karrenbauer gleichgeschlechtliche Ehen ab. Bei der Bundestagsabstimmung dazu im Juni haben 225 von 309 CDU und CSU Abgeordneten dagegen gestimmt. Auch sonst blockiert die Union gemeinsam mit der SPD auf Bundesebene so ziemlich alles, was die Situation von homosexuellen Menschen verbessern könnte. Jens Spahn hat im Dezember einen Mann geheiratet. Wird er tatsächlich von denselben CDU Mitgliedern unterstützt, die rechtliche Absicherung und Gleichstellung von Homosexuellen verhindern? Abscheu vor Homosexuellen scheint unter CDU Politikern ja durchaus psychologisch tiefsitzend und nicht nur ein politisches Schauspiel zu sein. Wie kann irgendjemand behaupten, dass Jens Spahn Kanzlerkandidat der Union werden könnte?
Nils
by Nils on 18. März 2018
Hallo Jenny Du wolltest doch mal wissen, ob es Informationen zu dem NSU Untersuchungsausschuss im Land Brandenburg gibt. Es gibt einen Podcast dazu nennt sich: Gesprächsaufklärung. Dieser Podcast befasst sich nach jeder Sitzung des Ausschusses mit Themen der jeweiligen Ausschusses. Sehr empfehlenswert. Diese Podcast solltest du auch weiterempfehlen. Mach gut und weiter so. Nils Link https://www.gsa.to
Felix
by Felix on 16. März 2018
Wie kommt dein Gesprächspartner darauf, dass bei nichtdeutschen die Gerichte milder Urteilen? Ich kenne das genau andersrum. Vielleicht kann er ja selbst kommentieren woher er das wissen hat.
schupunkt
by schupunkt on 13. März 2018
Was die Meinung im Audiokommentar von Robert am Schluss angeht, so muss ich mich dem leider total anschließen, zumindest zu dem Teil das es beim Arbeitsamt nie wirklich darum geht den Menschen zu helfen, als viel mehr sie, wenigstens kurzzeitig, aus der Statistik heraus zu bekommen. Ich selber war glücklicherweise bislang noch nie arbeitslos, allerdings war ich lange mittelbar durch meine Freundin betroffen. Als ich sie 2010 kennenlernte, fing sie gerade eine Umschulung zur Malerin an. Eigentlich eine gute Sache, könnte man meinen, ne Maßnahme die in so einem Bildungszentrum stattfand. Also eigentlich alles gut? Leider nein! Ihre Gruppe war die erste der Stadt in dieser Maßnahme (und auch die letzte wie sich später zeigte), es dauerte mehrere Monate bis sie überhaupt ein Klassenzimmer in einer Berufsschule, für diese Gruppe gefunden haben, diese Zeit fehlte dann natürlich in der zweijährigen Umschulung. Dann gab es lediglich ein vierwöchiges Praktikum, der Rest der Ausbildung fand in den Räumen des Bildungszentrums statt, was natürlich keinerlei Praxisbezug zulässt. Dazu fehlten allen Teilnehmern durch den mangelnden Praxisbezug essentielle Fähigkeiten, was auch dem Ausbildungsleiter nicht interessierte. Beschwerden beim Arbeitsamt über die schlechten Zustände in dem Bildungszentrum verhallten leider, da dem Sachbearbeiter offenbar nicht viel an dem Gelingen dieser Maßnahme lag. Das Ende vom Lied war, das fast keiner der Teilnehmer dieser Maßnahme (ca. 15 Teilnehmer) danach einen Job fand, weder in diesem Bereich, noch in einem Anderen. Lediglich einer Arbeitete danach als Maler, (der machte diese Maßnahme aber auch nur für den Gesellenbrief mit, da er schon Jahre lang in diesem Beruf arbeitete). Meine Freundin blieb nach dieser, sehr teuren aber leider nutzlosen, Maßnahme arbeitslos, da ihr wichtige Fähigkeiten, die in diesem Beruf notwendig wären nicht vermittelt wurden. Später musste sie dann zu einem (ich glaube) 6-Wöchigen Bewerbungstraining, vier der sechs Wochen bestanden ausschließlich aus dem Schreiben von Bewerbungen, anschließend kam ein zweiwöchiges Praktikum dazu. In den vier Wochen (Täglich 8 Stunden) saßen alle Teilnehmer in den Schulungsräumen einer privaten Weiterbildungseinrichtung und blieben dort im wesentlichen sich selbst überlassen, ausgenommen einer Betreuung durch einen Dozenten, für ca 1-2 Stunden täglich. Das heißt, die sollten ca. 30 Stunden die Woche, vier Wochen lang Bewerbungen schreiben. Professionell aufbereitet, durch die Einrichtung durften die Teilnehmer aber nur jeweils, ich glaube, 10 Bewerbungen verschicken (wäre sonst zu teuer gewesen). Das Praktikum dann war mehr ne günstige Gelegenheit für den Supermarkt (im Falle meiner Freundin) ne billige Arbeitskraft zu bekommen die die Regale einräumt. Zu guter letzt bekam sie dann noch eine halbjährige Umschulung als Reinigungskraft mit, und das war das wichtige, anschließendem Erwerb eines PKW-Führerscheins. Diese Umschulung bei der DEKRA konnte man genau so in die Tonne treten wie die anderen, komplette Zeit- und Geldverschwendung, aber dort konnte sie halt auch den Führerschein machen. Selbst dafür hatten sie eine Fahrschule engagiert die offenbar einfach die billigste war, die aber kaum die Kapazitäten hatte diese 30 Leute, oder so, zusätzlich zu ihren normalen Schülern zu unterrichten. Viele haben deshalb die Führerscheinprüfung nicht geschafft, oder das Amt musste fürs Nachsitzen und die Nachprüfungen dieser Leute nachbezahlen. In allen Umschulungen ergab sich das gleiche Bild, das Beschwerden beim Sachbearbeiter über die mangelnde Qualität der Umschulungen und Maßnahmen keinerlei Veränderungen bewirkte. Eher war es so das den Sachbearbeitern dieser Umstand bewusst gewesen sein MUSSTE. Denn jeder der das miterlebt hat und der nicht komplett bescheuert ist musste einfach klar sein das diese Maßnahmen so wie sie gestaltet waren nicht erfolgreich sein KONNTEN! Es ging also nie darum eine sinnvolle Maß für die Teilnehmer anzubieten, es ging immer nur darum für die Statistik und für die Regierung zu suggerieren das ja was getan werde, das man ja so und so viele Leute in Maßnahmen hat und ja so und so viel Geld dafür ausgegeben wird. Und wenn das dann alles nix bringt, dann sind natürlich die faulen Harz4 Empfänger schuld und nicht das Amt. Bevor ich meine Freundin kennengelernt habe, hätte ich niemals erwartet das das Arbeitsamt und letztlich auch der Staat die Bürger so verarschen! Grundsätzlich war und bin ich schon immer für das System "Vordern und Fördern", wenn es denn wirklich in seinem Wortsinn umgesetzt würde, das was tatsächlich passiert ist aber oftmals eher "Vordern und verarschen"... Meine Freundin hat dann letztlich durch diese letzte Maßnahme mit dem Führerschein (und eigentlich nur DURCH den Führerschein) einen Job gefunden, die Umschulung die da dran hing war dafür ebenfalls weitestgehend nutzlos! Das ist nun bereits 3 Jahre her und seitdem ist sie weg vom Amt. Das Heißt, der Staat hätte sehr wahrscheinlich mehrere Zehntausend Euro, alleine an meiner Freundin sparen können wenn sie ihr einfach früher die Möglichkeit gegeben hätten nen Führerschein zu machen...
Moni
by Moni on 13. März 2018
Seroquel ist kein Antidepressivum, das ist ein Neuroleptikum eigentlich, aber wird ganz viel als Sedativum verschrieben. Also wenn man Unruhe oder Angst hat und sowas. Es macht ziemlich müde, es fährt einen irgendwie runter. Tavor und das Diazepam sind beide Benzos. Ist bestimmt hilfreich, aber ich glaub, man sollte das nicht auf Dauer nehmen. (Auch bei Schilddrüsenproblemen nehmen Menschen zu, weil sie mehr essen. Nicht böse gemeint. Das merkt man selbst nicht so direkt, wenn man schleichend mehr isst, wenn man immer so viel isst, wie man Hunger hat ohne alles abzuwiegen und Kalorien nachzuschauen.) Ich kenn das auch, dass wenn man etwas Chronisches hat, dass die Leistungsfähigkeit runterfährt, aber für andere man ja normal aussieht und die Umgebung einfach nicht versteht, dass man nicht noch besser kann. Man ist dann immer an seinem persönlichen Limit und geht dabei immer mehr kaputt und wird von anderen als faul oder sowas abgestempelt. Bei psychischen Problemen verstehen das noch weniger Menschen als bei Sachen, wo man ganz eindeutigen superschlimmen Blutwert oder Bild als Beweis vorzeigen kann. Ich glaube, besonders die Bundespolitiker in Berlin können solche Probleme nicht nachvollziehen, weil für die das normal ist, dass man den ganzen Tag hin- und her fährt und viel redet und liest und sich konzentriert usw. Das heißt, diese Menschen haben eine sehr hohe Leistungsfähigkeit und die meisten wissen nicht, was es bedeutet wirklich über Jahre in der Leistungsfähigkeit eingeschränkt zu sein und bei dem ganzen Trubel nicht mitmachen zu können, weil die Kraft schon für etwas ganz Alltägliches fehlt.
Marc
by Marc on 12. März 2018
Vielen Dank für das Rezept! Das Interview war auch super. Die Hintergrundgeräusche haben mir nichts ausgemacht. Habt ihr wenigstens Suppe gegessen? :D

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Über diesen Podcast

In den aktuellen aufgeregten politischen Zeiten macht es wieder Spass den politischen Prozess zu verfolgen. Nicht nur die SPD scheint aus dem Dornröschenschlaf erwacht zu sein. Es ist wieder leben im Parlament. Gerade weil es nötig ist bei der AfD wachsam zu sein ist das auch gut so.
Nur wohin steuert Deutschland jetzt? Schläfert Merkel uns wieder ein oder kommt die SPD tatsächlich zu einer Erneuerung? Was treibt die CDU eigentlich jetzt, wo die Medien von AfD und SPD abgelenkt sind? Wird das Parlament demnächst durch die Abgeordneten in einer Minderheitsregierung stärker?
Eins ist klar deutsche Politik war schon lange nicht mehr so aufregend und spannend. Gleichzeitig sollten die letzten 12 Jahre uns ein lehren: Wir können nicht warten, dass Politiker was ändern, wir mussen selber Mitmachen! und für strukturelle Veränderungen sorgen.

Und wie beim betreuten Wohnen muss man Politiker begleiten und auf sie aufpassen, alleine scheinen sie es nicht zu schaffen ;-).

Wer ich bin

Jenny, Jahrgang 1984, mein Start in die Politik war das Studium der Politikwissenschaften auf Diplom in Potsdam. Neben meiner jahrelangen Erfahrung in der CDU (die habe ich mittlerweile hinter mir gelassen - im Gegensatz zu meiner Begeisterung für Demokratie und Politik) habe ich vor allem Erfahrung mit Politik auf der kommunalen Ebene, und gerade für die ein Herz. Diese Politik im Kleinen erreicht oft mehr Großes, als so mancher Bundestagsbeschluss.
Meine Erfahrungen als Mitglied in der AfD für ein Jahr möchte ich auch in den Podcast einbringen. Wer sich fragt was ich in der AfD erlebt habe, hier ein paar Einblicke:

https://www.huffingtonpost.de/jenny-guenther/ich-bin-afdaussteigerin_b_17390982.html

https://www.morgenpost.de/politik/article211161365/AfD-Aussteigerin-gibt-tiefe-Einblicke-in-die-Partei.html

Was ich mache

Ich schaue Politikdiskussionsrunde, Bundestagsdebatten und lese Zeitung und rede darüber. Warum? Um das Handeln der Politiker zu hinterfragen. Denn nachdem Angela Merkel den innenpolitischen Diskurs eingeschläfert und politisches Handeln als alternativlos bezeichnet hat haben wir jetzt die AfD im Bundestag. Bei einer kritischen und wachsamen Wählerschaft kann sowas nicht passieren. Also aufgepasst! einmischen! und mitmachen!

Ich freue mich natürlich über Kommentare und Bewertungen, bspw. bei iTunes.
Ansonsten bin ich auch per E-Mail erreichbar:

politik-betreuung@gmx.de

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